Husarenkrapferl

Plätzchen backen ist mein größter Horror. Ehrlich. Wenn mir etwas nich liegt, dann sind das Plätzchen. Die klassischen Vanillekipferl bekommen bei mir nie ihre schöne Halbmondform und reißen prinzipiell immer ein. Immer. Die Zimtsterne vor 2 Jahren sind im Ofen völlig zerlaufen. So habe ich den Teig im letzten Jahr etwas fester gemacht und die Plätzchen ein paar Minuten länger im Ofen gelassen. Das Ergebnis: Hart wie Beton. Völlig verzweifelt wollte ich nie wieder Plätzchen backen. Nie wieder.

Naja, und dann kam die Weihnachtszeit und ich wollte also doch wieder. An 60 kleinen Husarenkrapfeln wollte ich mich versuchen. Ein einfaches und schnelles Rezept für die kleinen Husarenkrapfel mit Johannisbeergelee habe ich in dem Buch „Süße Weihnachtsbäckerei“ gefunden. Sie sind fein buttrig und rot-fruchtig im Geschmack und am liebsten mag ich sie mit einem Glas Milch.

Zutaten:

200 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
Mark von 1 Vanilleschote
300 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
Puderzucker zum Bestäuben
150 g Johannisbeergelee

Zubereitung:

Butter würfeln und mit Zucker, Salz, den Eigelben und dem Vanillemark verrühren. Das Mehl hinein sieben und Haselnüsse dazugeben. Alles mit den Knethaken des Rührgeräts kräftig verkneten.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen, mit dem Daumen eine Vertiefung hineindrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Husarenkrapferl im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und mit Puderzucker bestäuben.

Das Johannisbeergelee in einem Topf erhitzen, bis es flüssig geworden ist. Das Gelee in die Mulden der Plätzchen füllen und wieder fest werden lassen.

Die Husarenkrapferl mit einem Glas kalter Milch genießen.

1 Kommentare

  1. Kann ich so nachvollziehen. Plätzchenteig ist leider meist nicht sehr nachsichtig und hat mich schon so manchen Nerv gekostet. Weil sie so lecker sind habe ich heute Vanillekipferl gebacken und währenddessen mir hoch und heilig geschworen: nie wieder! So ein dämlicher Teig.
    Und trotzdem: ich werde nächstes Jahr sowieso wieder Kipferl backen und mich einmal mehr ärgern. Weil sie so lecker sind.

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