Schokoladengenuss. Vegan.

Weil der Regen ans Fenster peitscht. Und weil es draußen nicht hell werden will. Der graue Schleier hüllt alles ein. Ganze Straßen. Und egal in welche Richtung der Blick schweift, alles ist so merkwürdig still. Da ich weiß, das alles gut ist, so wie es ist, mag ich dieses Grau und das, was es mit einem macht. Was es mit mir macht. Dieses Gefühl und der Kloß im Hals.
Dieses Lied passt dazu. Zu diesem Tag. Und zu diesem Grau. Auf Grau folgt Licht. Immer irgendwie. In diesem Fall Schokoladengenuss. Leicht herb. Schokoladig. Mit der Süße von Bananen. Vegan. Warum?

Warum nicht?

450 g Mehl sieben. 4 Teelöffel Natron, 230 g Zucker, 40 g Kakaopulver und 2 Päckchen Vanillezucker dazugeben. Alles vermengen. 370 ml lauwarmes Wasser und 180 ml schokoladigen Haferdrink, vielleicht von Oatly, hinzufügen. Ebenso 14 EL Öl. Mit dem Mixer alles verrühren.

Eine Springform ölen und mit Mehl bestäuben. Kuchenteig in die Form füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 45 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen. Ausgekühlt aus der Form lösen und in der Mitte waagerecht durchschneiden. Den unteren Teil mit einem Löffel aushölen. Kuchenkrümel für später aufheben.

2 Bananen schälen, ebenfalls waagerecht durchschneiden. Die Bananenhälften kreisförmig auf dem Kuchenboden verteilen.

600 ml Sojasahne mit 4 Päckchen Sahnestandmittel steif schlagen. Über den Bananen verteilen. Kuchenkrümel zerkleinern und über die Sahne geben. Gleichmäßig.

Den Kuchen 2 Stunden, am besten aber über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.

7 Kommentare

  1. Ich will schon so lange einmal vegan backen. Vielleicht wird das mein erster Versuch. Hört sich köstlich an.
    Doch heute gibt es noch Möhrenkuchen. 🙂
    Liebste Grüße und hab eine tolle Woche,
    Eva

    • Stichwort "Möhrenkuchen". Den habe ich schon seit Blogexistens im Hinterkopf, schiebe das Backen aber immer vor mir her. Dabei schmeckt er doch so gut. Aber das Möhrenraspeln geht ja mal überhaupt nicht 😉

      Aber danke für den Denkanstoß.

  2. Oh, das sieht ja sehr lecker aus 🙂 erinnert mich ein bisschen an Maulwurfkuchen 🙂
    Aber was macht man denn dann mit dem übriggebliebenen Deckel?

    • Du hast recht, der Deckel ist im Prinzip übrig. Da ich das sehr schade fand habe ich meinen ebenso kleingekriegt und mit Vanilleeis gegessen. Denkbar wäre aber auch den Deckel ebenso zu verwenden und einen zweiten Kuchen daraus zu backen.

      Liebe Grüße.

    • Eine Idee wäre auch, den Kuchen nicht zu halbieren, sondern ihn komplett auszuhöhlen – so wie beim normalen Maulwurfkuchen. Dann bleibt auch nichts übrig 🙂

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