Hier und dort.

Der Drang zu gehen war groß. Zusammen zu gehen. Wir beide. Nichts hielt mehr. Wiederzukommen ohne Sicherheiten, schien mir unmöglich. Zu stark waren die Ängste vor dem Danach.Kleine Alltagsfluchten nach Prag, Rom, Paris. Völlig abschalten und aus dem Hier fliehen. Es gelingt. Aber das Wiederkommen fühlte sich nicht richtig an. Die kleinen Fluchten sollten als Ersatz dienen. Aber das große Unbekannte rief nach mir. Neuer Wind. Irgendwo anders leben. Einfach nur sein.

Dort.

Weil ich es hier nicht mehr konnte.

Geplant.In unseren Köpfen.

Luftschlösser gebaut.Getüftelt.

Nach Lösungen gesucht, die das eine ermöglichen, das andere aber im Auge behalten. Den Plan vorsichtig ausgesprochen und nur wenige Menschen eingeweiht. Erfahren, dass das Unmögliche doch möglich ist. Gefreut über den Mut und die Chance.

Und dann.
Dann kam es wieder anders. Bevor es überhaupt losging.
Weil das Leben nicht plant.
Und auch nicht fragt.
Weil es in seinem eigenen Tempo weitergeht.
Und weil es neue Wege aufzeigt, neue Türen öffnet und schlaflose Nächte bereitet.

6 Kommentare

  1. …ich wünsche dir, dass die neuen Wege deine Wege werden, auch wenn sie ganz anders sind, als geplant…oft versteht man viel später, warum etwas so kommen mußte, wie es kam,

    alles Gute
    lieber Gruß Birgitt

  2. Es ist schön und doch so traurig dich zu lesen. Deine verträumten Fotos fehlen ein wenig.
    Ich wünsche dir, dass alles irgendwie gut wird. Es muss ja auch nicht ständig großartig sein. Aber doch zumindest gut. Ich schicke dir schöne Gedanken, liebste Grüße
    Eva

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