Januar.


Es macht ihn besonders. Das Weiß auf den Bäumen. Für einen Moment scheint es still zu werden. Er nimmt die Geräusche. [Nur das Knistern unter den Sohlen.] Und mir die Hast. Es scheint, als würde die Welt für einen Moment den Atem anhalten. Friedlich und still. Und in der Ferne schimmern noch die letzten Lichter der vergangenen Weihnacht.

Und so schenkt mir die weiße Schneedecke Ruhe und dieser Monat unverplante Zeit. Zeit, die ich nutze. Für mich. Nur für mich.

[Weißes Schneebett und goldenes Obst.]
Zum Frühstück oder für zwischendurch, wenn ich mir Gutes tue. Einfach weil ich ja Zeit habe.

Dafür dürfen sich in einer heißen Pfanne einige Birnenscheiben in etwas Butter und braunem Zucker drehen und wenden, bis sie gold-gelb angebraten und karamellisiert sind. Zum Schluss mag ich sie mit griechischem Joghurt und Ahornsirup.

Er bringt mir Ruhe, dieser Januar.

3 Kommentare

  1. mhh, sieht das fein aus. die birne ist mir ja nicht die liebste, aber warm mag selbst ich sie sogar sehr. schön, dich hier wieder vermehrt zu lesen. ich schaue gerne vorbei 😉

  2. So lecker sieht das aus. Ich wünsche dir einen wunderbar stillen Januar und damit auch einen gelungenen Start in ein großartiges neues Jahr.
    Liebste Grüße
    Eva

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