Feines Gold und sattes Grün.

Maßstäbe setzen beim Frühstück. Weil ein gelungenes Wochenendfrühstück den Weg ebnet oder gar entscheidet welche Form der Tag annimmt. Frühstück zubereiten (ausgenommen Montag bis Freitag) ist meine Meditation, nichts schafft mehr Ausgleich.
Mein erstes Egg Benedtict. Hier im Verwandtschaftsverhältnis, als Egg Florentine. Die Sauce Hollandaise hab ich mir abgeschaut, schon im letzten Jahr und sie begleitet mich durch die Spargelsaison und nun auch durch die frühen Morgenstunden.  Weiterlesen

[Sonntag 2/2]

Montag, der sich zeitlich gesehen wie ein Sonntag anfühlt. [Sonntag 2/2]. Die Woche hat begonnen und fühlt sich doch ganz anders an. Wohlig warmer Duft drinnen. Abkühlung und graue Wolken draußen. Frischer Flieder auf dem Tisch, so wie ich es wollte. Nicht anders. Kein Abstrich. Genau so.

Warmes Gebäck von ihr, wie immer eigentlich. Mir ist es das Liebste. Weil sein Gelingen zuverlässig ist. [Ich schenke dem gold-gelben Süß 30 Minuten warme Ofenzeit]. Dazu Marmelade. Rote und blaue Beere bettet sich auf einer Sahnewolke, wie
hier auch schon.

(M)eine Mailiste.

Mutig sein. Und ein Wirtschaftstext, der mir im richtigen Moment in die Hände fiel.
Zum Einschlafen. Weil es beruhigt. (Daran erinnert und wieder gefunden. Jetzt liegen sie hier, nur fehlt das passende Abspielgerät.)
Ich mag ihren Blick auf den Teller. Und darüber hinaus.
Zwei Filme. Den einen auf der großen Leinwand, den anderen zu Hause.
Der erste Flieder. Und eine Vase davon auf meinem Tisch. Die große grüne, bisher noch unbenutzt.
Altbewährtes. Gebäck am Sonntag, unter frischer Wäsche und Krümeln im Bett.
Auf ein Konzert gehen. Zurück an den Ort, an dem wir uns vor 11 Jahren kennengelernt haben.
Einnebeln wie im letzten Jahr. Und diesmal auch für unterwegs.

Ende. Anfang.

Weil Leben auch Veränderung ist. Und Veränderung Neues beginnen lässt.

Sechs Monate in denen nichts so war wie erwartet. Abschiede. Tränen. Umzüge. Wut. Verzweiflung. Selbstzweifel.
Nichts ist mehr so wie es mal war.

Doch.

Du und ich.

Es ist so viel passiert. Aber nicht einfach so. Weil nichts einfach so passiert. Weil es kein Zufall war. An den glaube ich nicht. Es war so vorgesehen für euch und mich.

Uns.

Und jetzt fängt soviel Neues an. Es ist wie Laufen lernen. Ihr entdeckt eine neue Welt.

So viele Abschiede. Große. Und. Kleine. Wir lernen uns Neu kennen.

Und da wo Trennung war, wächst jetzt Neues.

Wir.

Ihr seid so stark. Und wieder weiß ich, dass Familie alles ist. Für mich. Auch wenn sie schrumpft. Immer kleiner wird. Aber ihr. Und all dem Unvorhergesehenen zum Trotz war da immer wieder Hoffnung. Ist Hoffnung.

Und jetzt nehme ich Veränderung selbst in die Hand. Weil wir es lenken können.

Nicht immer, aber jetzt.

Hier und dort.

Der Drang zu gehen war groß. Zusammen zu gehen. Wir beide. Nichts hielt mehr. Wiederzukommen ohne Sicherheiten, schien mir unmöglich. Zu stark waren die Ängste vor dem Danach.Kleine Alltagsfluchten nach Prag, Rom, Paris. Völlig abschalten und aus dem Hier fliehen. Es gelingt. Aber das Wiederkommen fühlte sich nicht richtig an. Die kleinen Fluchten sollten als Ersatz dienen. Aber das große Unbekannte rief nach mir. Neuer Wind. Irgendwo anders leben. Einfach nur sein.

Dort.

Weil ich es hier nicht mehr konnte.

Geplant.In unseren Köpfen.

Luftschlösser gebaut.Getüftelt.

Nach Lösungen gesucht, die das eine ermöglichen, das andere aber im Auge behalten. Den Plan vorsichtig ausgesprochen und nur wenige Menschen eingeweiht. Erfahren, dass das Unmögliche doch möglich ist. Gefreut über den Mut und die Chance.

Und dann.
Dann kam es wieder anders. Bevor es überhaupt losging.
Weil das Leben nicht plant.
Und auch nicht fragt.
Weil es in seinem eigenen Tempo weitergeht.
Und weil es neue Wege aufzeigt, neue Türen öffnet und schlaflose Nächte bereitet.

Samstagskaffee // Vierundsechzig

Ohne Frühstück aus dem Haus heut Morgen. Auf dem Markt Käse gekauft. Im Bioladen Brot, Franzbrötchen und Hummus. Im Auto eine Decke. Weil Sommer ist. Und eine Decke nie falsch sein kann. Ein Taschenmesser zwischen den Sitzen gefunden und für ein Frühstück im Freien entschieden. Auf einer Wiese. Leer war sie. Nur wir und das improvisierte Freiluftfrühstück. Perfekt nach einem Abend mit Element of Crime. Das nächste Frühstück dann bitte schon bald mit diesem Magazin. Ganz bald.

Genießt das Wochenende.

archiv/e – Ein Blog. Ein Magazin.

Ein neues Magazin. Zum Lesen und Bilder schauen. Ganz ohne Timeline scrollen. Weil es soviel mehr ist. Ich bin überzeugt von der Idee, Digitales festzuhalten. Auf Papier, zum Durchblättern und in den Händen halten. Denn das ist es was ich mag: Seite für Seite umblättern und darin versinken, zur Seite legen und wieder danach greifen. Um nicht zu vergessen.

Ein Projekt das es zu unterstützen lohnt.

Weil es nachhaltig ist.

Möhrenkuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Sommerkuchen. Weil er den Ofen nicht braucht, den Kühlschrank aber mag. Möhrenkuchen. Oder Küchlein. Saftig und süß. Und doch ganz ohne Zucker. Auch ohne Mehl. Klein und handlich. Eine Schneehaube obendrauf. Ohne Sahne. Dafür mit Cashews. Vegan außerdem.  Weiterlesen

Scones

Eine leichte Bluse auf dem Körper, mehr wäre zuviel. Barfuß. Die Füße kleben am Boden. Am Abend noch immer 30 Grad. Schlafen schier unmöglich. Das Laken dünn. Aber immer noch zu dick. Dann kam der Regen. Am Morgen, in der Dämmerung. Langanhaltend. Die Luft kühlte sich ab. Keine Sonne, die durchs Fenster scheint. Nichts. Einfach nur das offene Fenster. Das Rauschen der Blätter in den Bäumen und das Prasseln des Regens. Die Augen auf und ein paar Zeilen lesen.  Weiterlesen