Kategorie: Essen

Petersilienwurzel-Tarte // Tschüss Kartoffel & Co.

Petersilienwurzel. Keine Schönheit und völlig unscheinbar. Unbeachtet bleibt sie oft liegen. Gerade Mal den Weg in Suppen und Eintöpfe findet sie. Das ist schade. Ich mag sie. Ihre kräftige Würze und den leicht süßlichen Geschmack. Es lohnt sich mit ihr zu experimentieren. Sie ist so vielseitig einsetzbar. Ähnlich zu verwenden wie Kartoffeln. Als Püree, Ofengemüse, Pommes, Auflauf oder eine Tarte. Aber mit nur 2,3 Gramm Kohlenhydraten auf 100 Gramm. Sie kann viel mehr als angenommen. Setzen wir sie ins Rampenlicht. Mein heimlicher Favorit ist sie ohnehin schon.  Weiterlesen

Rosinenbrot

Hefeteig kneten und wissen, das, wenn er im Ofen ist, sich ein wohlig warmer Duft über die Wohnung legt. Die Aussichten könnten schlechter sein. Das warme Brot abkühlen lassen. Wird angeraten. Warten, halte ich aber nur schwerlich aus. Ich breche das Brot in der Mitte durch. Weil Teilen glücklich macht. Bei ein, zwei Scheiben Rosinenbrot, mit dick Butter, gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, die Zukunft planen und die Gegenwart genießen. Eine dritte Scheibe nehmen, einfach weils so gut schmeckt.  Weiterlesen

Schokoladengenuss. Vegan.

Weil der Regen ans Fenster peitscht. Und weil es draußen nicht hell werden will. Der graue Schleier hüllt alles ein. Ganze Straßen. Und egal in welche Richtung der Blick schweift, alles ist so merkwürdig still. Da ich weiß, das alles gut ist, so wie es ist, mag ich dieses Grau und das, was es mit einem macht. Was es mit mir macht. Dieses Gefühl und der Kloß im Hals.
Dieses Lied passt dazu. Zu diesem Tag. Und zu diesem Grau. Auf Grau folgt Licht. Immer irgendwie. In diesem Fall Schokoladengenuss. Leicht herb. Schokoladig. Mit der Süße von Bananen. Vegan. Warum?

Warum nicht?

450 g Mehl sieben. 4 Teelöffel Natron, 230 g Zucker, 40 g Kakaopulver und 2 Päckchen Vanillezucker dazugeben. Alles vermengen. 370 ml lauwarmes Wasser und 180 ml schokoladigen Haferdrink, vielleicht von Oatly, hinzufügen. Ebenso 14 EL Öl. Mit dem Mixer alles verrühren.

Eine Springform ölen und mit Mehl bestäuben. Kuchenteig in die Form füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 45 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen. Ausgekühlt aus der Form lösen und in der Mitte waagerecht durchschneiden. Den unteren Teil mit einem Löffel aushölen. Kuchenkrümel für später aufheben.

2 Bananen schälen, ebenfalls waagerecht durchschneiden. Die Bananenhälften kreisförmig auf dem Kuchenboden verteilen.

600 ml Sojasahne mit 4 Päckchen Sahnestandmittel steif schlagen. Über den Bananen verteilen. Kuchenkrümel zerkleinern und über die Sahne geben. Gleichmäßig.

Den Kuchen 2 Stunden, am besten aber über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.

Blumenkohlpizza // Tschüss Kartoffel & Co.

Weil er so gut zu mir ist und weil er kein schlechtes Gewissen macht. Weil er schmeckt und einfach immer gelingt. Weil er knusprig ist und mithalten kann. Weil er mit Tomate und Mozzarella schmeckt und weil er auch Frischkäse mit Lachs und Pesto mag. Weil er flexibel ist. Und weil er die Abende rettet: Der Boden aus Blumenkohl, wie auch hier schon. Und die Soße im schlichten Weiß. Für mich perfekt. Vielleicht mögt ihr es ja auch.

Zutaten:

Für den Boden:
1 kl. Blumenkohl (400 g)
50 g geriebener Parmesan
75 g gemahlene Mandeln
1 Ei
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer

Für den Belag:
4 EL Frischkäse
3 Scheiben schottischer Lachs
4 EL Spinatpesto
60 g Mozzarella
1 kleine rote Zwiebel

Zubereitung:

Die Blätter und den Strunk vom Blumenkohl entfernen und kleine Röschen herausbrechen. Den Blumenkohl mit der Küchenmaschine oder dem Pürierstab klein schneiden, portionsweise in ein Küchentuch geben und das Wasser gut ausdrücken. Den Blumenkohl mit Parmesan, Mandeln, Salz, Pfeffer und Oregano vermischen. Das Ei dazugeben und alles gut durchkneten.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und vorsichtig mit den Händen flach drücken. Eine zweite Lage Backpapier darüber legen und den Blumenkohlteig dünn ausrollen. Das Backpapier wieder entfernen und eventuell auftretende Risse mit den Fingern schließen. Mit Hilfe einer großen runden Schüssel den Pizzateig ausstechen und aus dem übrigen Teig einen kleinen Rand formen. Den Boden 25 bis 35 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze goldbraun backen.

In der Zwischenzeit für den Belag Lachs, Mozzarella und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und das Pesto, wie hier beschrieben, zubereiten.

Den fertig gebackenen Pizzaboden mit dem Frischkäse bestreichen. Die Lachsscheiben darauf legen und das Spinatpesto klecksweise auf der Pizza verteilen. Abschließend Mozzarella und Zwiebel auf den Boden legen.

Zum Abschluss die Pizza 10 Minuten im Ofen fertig backen.

Samstagskaffee // Fünfundfünfzig

Frühlingshaft warm soll es werden. Mit Sonne und so. Ich mag das. Wenn alles noch so neu und frisch erscheint. Jahr für Jahr. Sowieso sind die ersten Sonnenstrahlen des Jahres Wellness für die Seele. Und das brauche ich gerade sehr. Der Drang nach draußen zu gehen ist da groß. Deshalb heute nur ein schnelles Müsli. Noch vor dem Duschen in den Ofen geschoben, genieß ich es jetzt mit griechischem Joghurt, weil ich den doch so sehr mag. Und ein kleiner Kaffee, wie fast immer, mit Milch.

Zutaten für 2:

8 EL Haferflocken
5 EL Nüsse (Cashewkerne, Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, Pekannüsse)
1 EL Kokosöl
2 EL Honig
Zimt

Außerdem:
1 Apfel
1 EL Butter
1 EL brauner Zucker
150 g Joghurt

Zubereitung:

Kokosöl und Honig in einem Topf leicht erhitzen, bis das Öl flüssig ist. Nüsse grob hacken und mit dem flüssigen Öl und den Haferflocken vermengen. Zimt nach Belieben darüberstreuen.

Das Müsli in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 20 Minuten rösten.

Den Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und kleinschneiden. Entweder frisch zum Müsli essen oder kurz in einer Pfanne mit Butter schwenken und mit etwas braunem Zucker und Zimt bestreuen.

Das Müsli mit den Apfelstückchen und dem Joghurt genießen.

Apfel-Fenchel Salat // Tschüss Kartoffel und Co.

Apfel-Fenchel Salat, in der Pfanne zubereitet mit Saft und einem ordentlichen Schuss Cidre. Dazu ein frisches Lachssteak mit Butter bepinselt und im Ofen gebraten. Saftig und zart.

Zutaten für 2:

1 Fenchelknolle
1 großer Apfel
200 ml Apfelsaft, naturtrüb
50 ml Cidre
1/2 TL Fenchelsamen
1/2 TL Senfsaat
2 EL Butter
2 Lachssteaks
1/2 Bund Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer
Butter zum Anbraten

Zubereitung:

Für die Soße Apfelsaft und Cidre in einem Topf zum Kochen bringen, Fenchelsamen und Senfsaat dazugeben und bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend 2 Esslöffel Butter dazugeben.

Die Lachssteaks kalt abspülen, trocken tupfen und in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen. Den Fisch von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend mit der Hälfte der vorbereiteten Soße bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten garen.

In der Zwischenzeit die Fenchelknolle waschen, halbieren, den Strunk entfernen und den Fenchel in Streifen schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Fenchel rundherum anbraten. Währenddessen den Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben für ca. 3 Minuten mit dem Fenchel braten. Salzen, Pfeffern und mit der übrigen Soße beträufeln.

Die Lachssteaks und den Apfel-Fenchel Salat mit frischer Petersilie bestreut genießen.

 

Müslikugeln

Für schlechte Tage. Für diese, an denen es sich nicht lohnt aufzustehen. Tage an denen es nicht hell werden will. Für Tage an denen das Sofa der beste Platz und das Nutellaglas schon leer gelöffelt ist. Für diese Tage lohnt es sich ein großes Glas Müslikugeln in Reserve zu haben. Glas auf, Hand rein und Müslikugeln in den Mund. Ohne Reue, bis das Glas leer ist.

Zutaten für ca. 30 Müslikugeln:

30 g Leinsamen
100 g Haferflocken
75 g Trockenobst (Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Ananas, Cranberries)
50 g gehackte Mandeln
40 g Kokosraspel
100 g Honig
1 Eiweiß
1 Päckchen Vanillezucker

Außerdem:
Alufolie

Zubereitung:

Das Trockenobst mit einem Messer würfeln und anschließend mit einem Wiegemesser fein hacken. Trockenobst und restliche Zutaten mit den Händen zu einem Teig verarbeiten.

Anschließend 30 Kugeln daraus formen, dabei die Hände mit Wasser anfeuchten, damit die Kugeln nicht auseinander fallen.

Die Müslikugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backofenrost legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze 10 Minuten backen. Jetzt die Kugeln mit Alufolie abdecken und weitere 10 Minuten backen.

Aus dem Ofen holen, vollständig auskühlen lassen und luftdicht in einem Glas verschließen.

Brokkoli-Käse Suppe // Tschüss Kartoffel & Co.

Zutaten:

1 großer Brokkoli
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL getrockneter Thymian
750 ml Gemüsebrühe
150 g Cheddar, gerieben
50 g Gorgonzola
250 ml Milch
1 TL Senf
Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 g Crème fraîche
40 g Mandelblättchen, geröstet

Zubereitung:

Die Brokkoliröschen abtrennen, waschen, trockentupfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Brokkoli im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten gold-braun backen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein würfeln und in einem großen Topf mit Olivenöl ca. 5 Minuten anschwitzen. Thymian, Brühe und Brokkoli dazugeben, aufkochen und bei niedriger Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend alles im Topf fein pürieren.

Milch, Cheddar, Gorgonzola und Senf dazugeben und die Suppe nochmals aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Brokkolisuppe mit Crème fraîche und gerösteten Mandelblättchen genießen.