Kategorie: Essen

Brokkoli-Käse Suppe // Tschüss Kartoffel & Co.

Zutaten:

1 großer Brokkoli
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL getrockneter Thymian
750 ml Gemüsebrühe
150 g Cheddar, gerieben
50 g Gorgonzola
250 ml Milch
1 TL Senf
Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 g Crème fraîche
40 g Mandelblättchen, geröstet

Zubereitung:

Die Brokkoliröschen abtrennen, waschen, trockentupfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Brokkoli im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten gold-braun backen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein würfeln und in einem großen Topf mit Olivenöl ca. 5 Minuten anschwitzen. Thymian, Brühe und Brokkoli dazugeben, aufkochen und bei niedriger Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend alles im Topf fein pürieren.

Milch, Cheddar, Gorgonzola und Senf dazugeben und die Suppe nochmals aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Brokkolisuppe mit Crème fraîche und gerösteten Mandelblättchen genießen.

Lachsbrot mit Aioli

Damit kriegt man mich. Knuspriges Baguette mit frischem schottischem Lachs, Gartenkresse und selbstgemachtem Aioli. Bei mir wie immer zum Frühstück. Samstag oder eher Sonntag. Da ist Zeit. Bei euch lieber am Abend, so wie das Spinatpesto? Oder als Fingerfood für Freunde?

Zutaten:

150 g Joghurt-Salatcreme
1 Knoblauchzehe, gehackt
1 EL Zitronensaft
1/4 TL Paprikapulver
Olivenöl
1 Schale Gartenkresse
100 g schottischer Räucherlachs
1/2 Baguette

Zubereitung:

Salatcreme mit Knoblauch und Zitronensaft verrühren. Paprikapulver dazugeben, mit Salz abschmecken und zum Durchziehen mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Kresse abschneiden, waschen und trocken tupfen. Das Baguette in Scheiben schneiden, kurz toasten (bei größeren Mengen den Backofen benutzen) und mit etwas Olivenöl bepinseln. Die Lachsscheiben auf das Baguette legen, jeweils 1 TL Aioli draufgeben und die Kresse darüber verteilen.

Spinatpesto

Zum Frühstück ein frisches Landbrot. Weich und fluffig oder knusprig aufgebacken. Obendrauf darf gern etwas Süßes. Erdbeermarmelade, Schokoauftrich und Karamellcreme mag ich. Und als Ausgleich zu dem ganzen Süß darf es zum Abschluss gern herzhaft werden. Dafür grünes Spinatpesto und darauf verteilt: eingelegte Tomaten in Öl. Etwas frischen Parmesan darüber reiben und genießen.

Zutaten (für 2 Gläser à 150 ml):

150 g frischer Spinat
20 Blätter Basilikum
40 g Parmesan, gerieben
40 g gemahlene Mandeln
1 kleine Knoblauchzehe
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Spinat und Basilikum waschen und mit dem Pürierstab sorgfältig zerkleinern. Den geriebenen Parmesan mit den Mandeln und der Knoblauchzehe zum Spinat geben und pürieren.

Salzen, Pfeffern und 6 EL Olivenöl unterrühren. Das Pesto in Gläser füllen und mit Olivenöl bedecken.

Luftdicht verschlossen hält sich das Pesto im Kühlschrank bis zu 2 Wochen.

Schokokuchen ohne Mehl // Ich backs mir

Ein Kuchen für die Weihnachtszeit. Schokoladig, nussig. Ohne Mehl. Mit etwas Zimt und gut gereiften Bananen. Mit einer Schneedecke aus Puderzucker. Einfach und doch sehr gut. Für Schokogernhaber.

Zutaten:

350 g Zartbitterschokolade (70 % Kakaoanteil)
185 g Butter
2 kleine Bananen
4 Eier
200 g brauner Zucker
100 g gemahlene Haselnüsse
60 ml Haselnusssirup
1/2 TL Zimt
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Bananen schälen und sorgfältig mit einer Gabel zerdrücken. Bananen, Eier, Zucker, Haselnüsse, Sirup und Zimt in einer Schüssel verrühren.

Schokolade und Butter klein würfeln und im Wasserbad unter Rühren schmelzen.

Die Schokoladenmasse zum Teig geben und alles gut verrühren.

Boden und Rand einer Springform mit Backpapier auskleiden, den Teig hinein füllen und mit Alufolie abdecken. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen.

Anschließend die Alufolie entfernen und den Kuchen auskühlen lassen. Zum vollständigen Erkalten und Festwerden den Kuchen für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Vanilleeis oder geschlagener Sahne genießen.

Und wer heute noch ein Kalendertürchen in meinem Adventskalender öffnen möchte, der klickt einfach hier.

Und wer noch mehr über „Ich backs mir“ erfahren will, der klickt hier.

Husarenkrapferl

Plätzchen backen ist mein größter Horror. Ehrlich. Wenn mir etwas nich liegt, dann sind das Plätzchen. Die klassischen Vanillekipferl bekommen bei mir nie ihre schöne Halbmondform und reißen prinzipiell immer ein. Immer. Die Zimtsterne vor 2 Jahren sind im Ofen völlig zerlaufen. So habe ich den Teig im letzten Jahr etwas fester gemacht und die Plätzchen ein paar Minuten länger im Ofen gelassen. Das Ergebnis: Hart wie Beton. Völlig verzweifelt wollte ich nie wieder Plätzchen backen. Nie wieder.

Naja, und dann kam die Weihnachtszeit und ich wollte also doch wieder. An 60 kleinen Husarenkrapfeln wollte ich mich versuchen. Ein einfaches und schnelles Rezept für die kleinen Husarenkrapfel mit Johannisbeergelee habe ich in dem Buch „Süße Weihnachtsbäckerei“ gefunden. Sie sind fein buttrig und rot-fruchtig im Geschmack und am liebsten mag ich sie mit einem Glas Milch.

Zutaten:

200 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
Mark von 1 Vanilleschote
300 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
Puderzucker zum Bestäuben
150 g Johannisbeergelee

Zubereitung:

Butter würfeln und mit Zucker, Salz, den Eigelben und dem Vanillemark verrühren. Das Mehl hinein sieben und Haselnüsse dazugeben. Alles mit den Knethaken des Rührgeräts kräftig verkneten.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen, mit dem Daumen eine Vertiefung hineindrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Husarenkrapferl im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und mit Puderzucker bestäuben.

Das Johannisbeergelee in einem Topf erhitzen, bis es flüssig geworden ist. Das Gelee in die Mulden der Plätzchen füllen und wieder fest werden lassen.

Die Husarenkrapferl mit einem Glas kalter Milch genießen.

Sandwiches

 Zutaten für 2 Roastbeefsandwiches:

4 dicke Scheiben Toastbrot (vom Bäcker)
4 Scheiben Roastbeef
2 Gewürzgurken
3 EL Joghurtsalatcreme
2 EL mittelscharfer Senf
Butter zum Bestreichen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für das Roastbeefsandwich die Joghurtsalatcreme mit dem Senf mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Gewürzgurken längs in dünne Scheiben schneiden.

Vom Toastbrot 4 dicke Scheiben abschneiden und von jeweils einer Seite dünn mit Butter bestreichen. Die Brotscheiben mit der Butterseite nach unten in einer heißen Pfanne goldgelb anbraten. Anschließend die ungebratenen Seiten mit der Senfcreme bestreichen. Das Roastbeef auf dem Brot verteilen, Gurkenscheiben darauf legen und jeweils 2 Scheiben Brot zusammenklappen.

Das Sandwich ggf. nochmal im vorgeheizten Ofen bei 120 Grad Ober/-Unterhitze 10 Minuten erwärmen. Diagonal durchschneiden und genießen.

 Zutaten für 2 Apfelsandwiches:

4 dicke Scheiben Toastbrot (vom Bäcker)
2 EL Frischkäse
2 EL Erdnussbutter
1 EL weiche Butter
2 kleine Äpfel
75 ml Apfelsaft
4 TL Zucker
1 1/4 TL Zimt
1 Prise Muskat
Mehl zum Andicken

Zubereitung:

Für das Apfelsandwich die Erdnussbutter mit dem Frischkäse glatt rühren.
1 EL Butter mit 1 TL Zucker und 1 TL Zimt ebenfalls glatt rühren und zur Seite stellen.

Äpfel schälen, entkernen und in Scheiben schneiden. In einem großen Topf Wasser erhitzen und die Äpfel für 1 Minute darin kochen, anschließend herausnehmen und beiseite stellen. Apfelsaft mit 3 TL Zucker und 1/4 TL Zimt kurz aufkochen und mit etwas Mehl andicken, vom Ofen nehmen und die Äpfel dazugeben.

Vom Toastbrot 4 dicke Scheiben abschneiden und von jeweils einer Seite mit der Zimtbutter bestreichen. Die Brotscheiben mit der Butterseite nach unten in einer heißen Pfanne goldgelb anbraten. Anschließend die ungebratenen Seiten mit der Erdnussbuttercreme bestreichen und auf 2 Toastscheiben die Äpfel verteilen.

Die beiden übrigen Toatstscheiben darauf setzen und ggf. im vorgeheizten Ofen bei 120 Grad Ober/-Unterhitze 10 Minuten erwärmen. Diagonal durchschneiden und genießen.

Schwedische Vanillesuppe

So einfach und doch so gut. Schwedische Vanillesuppe mit Apfelkompott und gebratenen Mandeln. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder für die, die Kummer haben. Wärmt von innen, spendet Trost und bringt die Welt für einen Moment wieder ins Lot.

Zutaten:

1 Pck. Vanillepuddingpulver
700 ml Milch
2 – 3 EL Zucker
3 kleine Äpfel
150 ml Apfelsaft
Zimt
3 EL Mandeln

Zubereitung:

Für das Apfelkompott die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Apfelstückchen mit dem Apfelsaft in einen Topf geben und aufkochen lassen. Solange kochen, bis die Äpfel weich und der Apfelsaft etwas eingekocht ist. Mit Zimt würzen und nach Belieben mit etwas Zucker abschmecken.

In der Zwischenzeit von 700 ml Milch 6 EL abnehmen und mit dem Puddingpulver und 2 bis 3 EL Zucker gut verrühren. Die restliche Milch vorsichtig aufkochen lassen. Das angerührte Puddingpulver zur Milch geben und unter Rühren kurz aufkochen lassen.

Anschließend die Mandeln in eine Pfanne ohne Fett geben und bei mittlerer Hitze, unter ständigem Wenden goldbraun anbraten.

Die Vanillesuppe in ein Schälchen füllen. Apfelkompott darauf geben und mit den Mandeln bestreuen.

Zum Schluss auf dem Sofa in eine dicke Decke kuscheln, Lieblingmusik an und mit der Vanillesuppe, den gebratenen Mandeln und dem Apfelkompott der Kälte trotzen.

Ich backs mir // Apfelkuchenduft

Draußen vorm Haus kreisen Vögel über das Feld, das vor unserem Küchenfenster liegt. Nebel steht über den Wiesen. Der Wind pfeift durch das Gras. Spaziergänger und Fahrradfahrer kommen immer wieder an unserem Fenster vorbei. Mit dicken Jacken und Mützen bis tief in das Gesicht gezogen. Der Wind peitscht ihnen ins Gesicht und färbt ihre Backen rot. Es ist ungemütlich draußen. Kalt und stürmisch.

Ich sitze in der warmen Küche. Im Ofen, ein Apfelkuchen mit karamellisierten Haselnüssen und Mandelkernen. Die Äpfel stammen vom Baum nebenan.

Heimlich, haben wir sie gepflückt und uns die Taschen damit vollgestopft. Er hat den Baum geschüttelt, bis die roten Äpfel, die von ganz oben, hinunter fielen. Ich musste Schmiere stehen. Gekichert haben wir dabei. Wie kleine Kinder damals auf dem Dorf, wenn sie etwas Verbotenes taten.

Der Ofen pustet warme Apfelkuchenluft in den Raum und vor mir steht eine große Kanne Tee auf dem Tisch. Es riecht nach Äpfeln. Nach Zimt und Mandeln. Nach Herbst.

Zutaten für eine Springform (Ø 20 cm):

2 – 3 kleine säuerliche Äpfel
180 g Mehl
125 g + 2 TL brauner Zucker
1 TL Zimt
1 TL Vanillezucker
1 1/2 TL Backpulver
5 EL Milch
90 g Butter
2 Eier
30 g gehackte Mandeln
50 g Haselnüsse
2 EL Portwein

Zubereitung:

Die Haselnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen 10 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze rösten. Anschließend die Nüsse in ein Küchentuch wickeln und mit etwas Kraft gegeneinander reiben, dadurch löst sich die Schale. Die Haselnüsse grob hacken.

125 g Zucker mit 75 g zimmerwarmer Butter, Zimt und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier hinzugeben und gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Milch unter den Teig rühren.

15 g Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen. Gehackte Mandeln und Haselnüsse mit 2 TL Zucker in die Pfanne geben und unter ständigem Rühren leicht karamellisieren. Mit Portwein ablöschen und 1 Minute köcheln lassen. 2/3 der Nussmischung unter den Teig heben.
Eine kleine Springform einfetten, mit etwas Mehl bestäuben und die Hälfte des Teiges in die Form geben.

Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Die Hälfte der Apfelspalten auf dem Teig kreisförmig anordnen. Restlichen Teig in die Form geben und die übrigen Äpfel ebenso anordnen. Mit den restlichen Mandeln und Haselnüssen bestreuen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen.

Und obwohl ich gerade im Urlaub bin, mache ich mit diesem Apfelkuchenrezept bei Claras „ich backs mir“ Aktion mit. Oder gerade deswegen. Das ursprüngliche Rezept stammt von Linda Lomelino und ich habe es etwas abgeändert.

Birnenstrudel

Zutaten:

1 Rolle Blätterteig
2 Birnen
150 g Crème fraîche
50 g Marzipan
40 g weiße Schokolade
1/2 Zitrone
2 TL Zucker
2 TL Zimt
2 Msp. Anis
1 Msp. Nelken
1 Ei

Zubereitung:

Den Blätterteig 20 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank legen. Für die Füllung Marzipan und Schokolade fein raspeln und mit Crème fraîche gründlich verrühren.

Die Birnen schälen, in kleine Stücke schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Zimt, Anis und Nelken mit 2 TL Zucker unter die Birnen mischen.

Den Blätterteig vorsichtig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufrollen. Den Teig gedanklich in 3 gleiche Teile teilen, dabei die äußeren Drittel schräg einritzen. Die Marzipanmasse auf dem mittleren Drittel verstreichen und die Birnen darüber verteilen. Nun abwechselnd von links nach rechts den Teig flechten bis ein Zopf entstanden ist.

Das Ei verquirlen und den Teig damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Den Birnenstrudel aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und mit Vanillesoße genießen.