Kategorie: Essen

Zucchininudeln mit Ofentomaten // Tschüss Kartoffel & Co.

Gemüse mochte ich nicht. Jetzt schon. Bestimmte Sorten. Tomaten gingen nie, aber das sollte sich ändern. Ich mag sie nun, aber immer nur warm, nie kalt. Das ist kompliziert, ich weiß. Jetzt sollten gelbe Tomaten auf den Teller. Orangene. Flaschentomaten. Das Auge isst eben mit. Der Teller stand vor mir. Alles sah gut aus. So farbenfroh. Aber die gelben Tomaten sortierte ich aus. Es ging nicht. Gänsehaut. Ich konnte sie nicht essen. Auch wenn der Geschmack der gleiche ist. Die Gelben mussten also auf den anderen Teller. Gegenüber.

Zutaten:

2 kleine Zucchini
500 g Kirschtomaten
200 g frische Champignons
1 Schalotte
200 ml Cremefine oder Sahne
2 EL Tomatenmark
100 g Parmesan
Olivenöl
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer
ein paar Thymianzweige
frisches Basilikum

Zubereitung:

Tomaten waschen, halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Olivenöl darüberträufeln, salzen, pfeffern und Thymianzweige auf die Tomaten legen. Im vorgeheizten Backofen bei 140 Grad Ober-/Unterhitze 1 1/4 Stunde rösten.

Champignons putzen und in einer Pfanne mit Öl kräftig anbraten.

Für die Soße die Schalotten würfeln und mit etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Das Tomatenmark dazugeben und unter die Zwiebeln rühren. Langsam die Sahne dazu schütten und etwas Parmesan hinein reiben. Die Soße bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen bis sie andickt. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Die Zuchhinis mit einem Spiralschneider in Streifen schneiden und mit Olivenöl Salz und Pfeffer in einer großen Pfanne unter Wenden erwärmen.

Zuchhininudeln, Champignons und Kirschtomaten auf Tellern anrichten. Die Soße darüber verteilen und mit geriebenem Parmesan und Basilikumblättchen genießen.

Einlegen // Süß-saure Gurken

Zutaten für 8 Gläser (250 ml):

400 g Einlegegurken
2 Zweige Dill
8 Lorbeerblätter
4 TL Senfkörner
4 TL Pfefferkörner
2 TL Wacholderbeeren
4 Knoblauchzehen
2 kleine Zwiebeln
2 TL grobes Meersalz
5 EL Essig
5 TL Zucker

Zubereitung:

Für den Sud Essig, Salz und Zucker mit 450 ml Wasser unter Rühren aufkochen lassen.
In der Zwischenzeit die Gurken waschen und in Scheiben oder Streifen schneiden. Knoblauch und Zwiebeln schälen. Die Knoblauchzehen halbieren und die Zwiebeln in Scheiben schneiden.

Gurken, Dillzweige, Lorbeerblätter, Senf- und Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Knoblauchzehen und Zwiebeln gleichmäßig auf die Gläser verteilen. Die Gläser mit dem heißen Sud bis zum Rand auffüllen, gut verschließen und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Kirschgrütze

Vorbei ist die Kirschenzeit. Aber von den Selbstgepflückten sind noch große Mengen da. 3 Kilogramm Kirschen und jede Einzelne wurde fleißig entsteint. Eingefroren bereiten sie mir im September noch große Freude. Kirschgrütze mit Vanillesoße schmeckt auch nach der Kirschsaison noch gut.

Zutaten:

500 g Schattenmorellen
350 ml Kirschsaft
1 Pck. Vanillepuddingpulver
2 EL Zucker
10 g weiße Schokolade
Zucker zum Süßen

Zubereitung:

Die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen. Puddingpulver mit 100 ml Kirschsaft und 2 EL Zucker glatt rühren. Die Kirschen mit dem restlichen Saft in einen Topf füllen und aufkochen lassen. Das angerührte Puddingpulver zu den Kirschen geben und unter Rühren 1 Minute köcheln lassen. Anschließend die Schokolade fein raspeln und unter die Kirschen rühren. Die Kirschgrütze nach Belieben mit Zucker abschmecken. Auskühlen lassen und mit Vanillesoße genießen.

Blumenkohlpizza // Tschüss Kartoffel & Co.

Seitdem ich am Abend Kohlenhydrate vermeide und durch andere Lebensmittel ersetze, sind meine Gelüste auf Pizza vor dem Fernseher gestiegen. Was man nicht haben kann, will man am meisten.

Vor einigen Monaten hatte ich mich an einer Blumenkohlbodenpizza versucht. Hat geschmeckt. Aber Pizza wars keine. Zu weich. Zu sehr Blumenkohl. Keine Pizza also. Nie mehr. Das dass nicht funktionieren würde, war mir klar. Also ein erneuter Versuch, mit dem Ergebnis: gibts jetzt regelmäßig.

Ich habe mit den Zutaten und Mengen rumprobiert und nebenbei alles auf kleine Zettelchen geschrieben, um nichts durcheinander zu bringen oder zu vergessen. Der Pizzaboden war gut. Richtig gut. Fest und knusprig. Aber nicht knüppelhart. Wie Pizza eben sein muss. Rund war sie und das klassische Pizzadreieck ist beim Schneiden nicht auseinander gefallen. Ich bin begeistert. Für den Belag habe ich mich für die klassische Variante mit Tomatensoße, Tomaten, Basilikum und Mozzarella entschieden. Der gemütliche Fernsehabend ist gerettet.

Zutaten:

Für den Boden:
1 kl. Blumenkohl (400 g)
50 g geriebener Parmesan
75 g gemahlene Mandeln
1 Ei
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer

Für die Tomatensoße:
2 große Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
etwas gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, Zucker

Für den Belag:
2 kleine Tomaten
100 g Büffelmozzarella
ein paar frische Basilikumblätter

Zubereitung:

Die Blätter und den Strunk vom Blumenkohl entfernen und kleine Röschen herausbrechen. Den Blumenkohl mit der Küchenmaschine oder dem Pürierstab klein schneiden, portionsweise in ein Küchentuch geben und gut auswringen. Den Blumenkohl mit Parmesan, Mandeln, Salz, Pfeffer und Oregano vermischen. Das Ei dazugeben und alles gut durchkneten.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und vorsichtig mit den Händen flach drücken. Eine zweite Lage Backpapier darüber legen und den Blumenkohlteig dünn ausrollen. Das Backpapier wieder entfernen und eventuelle Risse mit den Fingern schließen. Mit Hilfe einer großen runden Schüssel den Pizzateig ausstechen und aus dem übrigen Teig einen kleinen Rand formen. Den Boden 25 bis 35 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze goldbraun backen.

In der Zwischenzeit Tomaten,  Knoblauch und Schalotte für die Soße klein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch mit der Schalotte darin anschwitzen. Die Tomaten dazu geben und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Das Tomatenmark mit einem Schluck Wasser dazugeben und verrühren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Zum Schluss die gehackte Petersilie dazugeben.

Für den Belag die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und den Mozzarella klein zupfen. Den fertig gebackenen Pizzateig mit der Soße bestreichen. Die Tomatenscheiben darauf verteilen. Jeweils ein Basilikumblättchen und etwas Mozzarella auf den Tomaten verteilen. Die Pizza 10 Minuten im Ofen fertig backen und mit frischem Basilikum genießen. Besonders gut schmeckt auch Parmaschinken dazu.

 

Hefeklöße mit Heidelbeeren

Sommer war bei uns zu Hause immer Hefeklöße-Zeit. Einmal im Jahr lud mein Opa die Familie ein, seine selbstgemachten Hefeklöße zu essen. Während er in der Backstube stand und den Teig knetete, versammelten wir uns nacheinander in der viel zu kleinen Küche.

Der Tisch war gedeckt und vor uns stand eine große Keramikschüssel mit Heidelbeeren, selbstgepflückt und eingekocht. Für die einen ein Fest für mich aber der absolute Graus. Bei mir blieben sie unbeachtet stehen und so bekam ich jedes Mal zerlassene Butter und Unmengen an Zucker. Und während Oma die Butter in der Pfanne zerlassen hatte, beratschlagten wir uns, wieviele Klöße heute wohl jeder essen würde. Hefeklößeessen bei Oma und Opa hieß für uns Kinder nämlich Wettessen – wobei, so still und heimlich hat auch der ein oder andere Erwachsene beim Wettessen mitgemacht. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Als mein Opa dann die Klöße in einer riesigen weißen Emailleschüssel in die Küche brachte, konnte es los gehen. Jeder so viel er kann. Und am besten noch viel mehr. Schließlich wollten wir doch alle den Rekord brechen. Am Ende des Tages saß ich dann mit 12 Klößen im Bauch in der Küche, hielt ihn mir und wimmerte wie der kleine Teufel, der zu viele Pfannkuchen gegessen hatte.

Das Wettessen gehört den Kindheitstagen an und so werde ich meine ersten selbstgemachten Hefeklöße still schweigend in meiner Küche genießen. Jetzt, Jahre später, sogar mit eingekochten Heidelbeeren.

Zutaten für 12 Klöße:

500 g Mehl
1 Prise Salz
1/4 l Milch
30 g Hefe
100 g Zucker + 1 EL Zucker
150 g Butter
2 Eier

Zubereitung:

Die Milch lauwarm erhitzen und 50 g Butter zerlassen. In der Zwischenzeit das Mehl sieben und mit 1 Prise Salz vermischen. Die Hefe in die lauwarme Milch bröckeln, mit 1 EL Zucker verrühren und mit der zerlassenen Butter zum Mehl geben. 100 g Zucker, Eier und 100 g Butterflöckchen dazugeben und alles kräftig verkneten. 1 Stunde warmstellen. Den aufgegangenen Teig nochmals kurz durchkneten und 12 Klöße daraus formen.

Die Klöße auf ein mit Mehl bestäubtes Brett legen, mit einem Tuch abdecken und nochmals ca. 10 Minuten gehen lassen, bis die Oberfläche glatt geworden ist.

Zum Dämpfen der Klöße Wasser in einen großen Topf füllen, ein Tuch darüber spannen und ringsherum festbinden. Das Wasser zum Kochen bringen, die Klöße auf dem Tuch verteilen, mit einer Schüssel bedecken und 15 Minuten über dem heißen Wasser dämpfen.

Die fertigen Hefeklöße ganz nach Belieben mit Heidelbeeren oder mit viel zerlassener Butter und Zucker genießen. Oder Beidem.

Blumenkohlrösti mit Lachs // Tschüss Kartoffel & Co.

Vor 3 Wochen gab es das letzte Mal ein „Tschüss Kartoffel & Co.“ Rezept. Zeit also, um mal wieder etwas aufzutischen. Blumenkohlrösti mit geräuchertem Lachs und Kräuterquark sollte es geben. Die Rösti hatte ich in irgendeiner Zeitschrift gesehen und ich bildete mir ein, sie auch schon mal gegessen zu haben. Als es aber darum ging, die Zutaten einzukaufen, war das Rezept spurlos verschwunden. Ich habe alle Zeitschriften x-Mal durchgeblättert und nichts gefunden. Vielleicht doch nur Einbildung. Also wurden die Blumenkohlrösti nach Gefühl zubereitet. Und mein Gefühl hat mich nicht im Stich gelassen. Das war ein wunderbar gutes Essen. So gut, dass es in kurzer Zeit gleich zweimal auf den Tisch kam. Beim ersten Mal habe ich die Rösti in der Pfanne angebraten. Beim zweiten Mal habe ich es mit Frittieren versucht. Beide Varianten funktionieren, wobei ich für mich das Frittieren bevorzuge.

Zutaten für 2:

1 Blumenkohl
1 Frühlingszwiebel
1 Ei
100 g gemahlene Mandeln
50 g Parmesan
1,5 l Öl zum Frittieren
250 g Quark
etwas Milch
1 Bund Dill
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
1 Schale Kresse
1/2 Zitrone
200 g geräucherter Lachs
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Blumenkohlröschen vom Strunk entfernen und waschen. Die Röschen in reichlich kochendem Salzwasser 8 Minuten garen. Das Wasser abgießen und den Blumenkohl etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Parmesan reiben, die Frühlingszwiebel waschen und in kleine Ringe schneiden. Dill, Petersilie, Schnittlauch, Kresse waschen und fein hacken. Den Quark mit etwas Milch glatt rühren, die Kräuter untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Blumenkohl mit einem Messer grob zerkleinern und mit einer Gabel nochmals zerdrücken. Portionsweise das Wasser mit den Händen aus dem Blumenkohl pressen. In einer Schüssel den Blumenkohl mit der Frühlingszwiebel, dem Parmesan, den Mandeln und dem Ei vermengen, sodass ein fester Teig entsteht. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Je eine Handvoll Blumenkohlmasse zu einem Rösti formen und im heißen Öl goldbraun frittieren. Alternativ können die Rösti auch mit etwas Öl in einer Pfanne gebraten werden.

Die Blumenkohlrösti mit geräuchertem Lachs, Zitronenspalten und dem Kräuterquark genießen.

Einkochen // Heidelbeeren

Blau. Violett. Kulturheidelbeeren. Die Großen. Die Kleinen mag ich viel lieber. Selber in den Wald gehen und Heidelbeeren pflücken. So wie Oma und Uroma.

Nein.

Sie kommen vom Markt. Irgendwie nicht echt. Aber in runden kleinen Spankörbchen. Heidelbeeren eingekocht. Nicht aus dem Supermarkt. Wäre einfacher. Schneller. Aber selber einkochen ist schöner. Heidelbeeren mit Wasser bedeckt und Zucker köcheln auf dem Ofen. Ein Spritzer Zitronensaft kommt dazu. Vielleicht auch zwei.

In der Küche steht die Luft. Es ist heiß und über dem Topf steigt der Dampf nach oben. Es ist August und draußen sind 30 Grad.

Die Beeren fülle ich heiß in ein Glas und stelle sie in den Vorratsschrank. Nicht zu weit nach hinten, bald brauche ich sie wieder. Es soll Hefeklöße geben.

Steinbeißer, Gemüse, Joghurtdip // Tschüss Kartoffel & Co.

Instagram. Tag und Nacht. Während langer Autofahrten. Auf dem Weg zur Arbeit. Beim Zahnarztbesuch. In der Mittagspause. Vor dem Schlafengehen. Jede freie Minute. Ich entspanne dabei und genieße die Bilder. Neue Ideen entstehen. Wie bei dem heutigen Rezept. Ofengemüse gibts bei mir oft. Aber diese Variante ist anders. Abgeguckt und abgeändert. Probierts aus.

Zutaten für 2:

1 Bund Möhren
1 Fenchelknolle
1 Brokkoli
2 Zwiebeln
4 Frühlingszwiebeln
1 Bio-Zitrone
350 g Steinbeißerfilet
30 g gemahlene Mandeln
300 g Naturjoghurt
1 Bund Petersilie
1 Bund Dill
8 Zweige Thymian
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:

Gemüse waschen. Möhren schälen und in Stifte schneiden. Brokkoli in Röschen zerteilen. Die Frühlingszwiebeln halbieren und das obere Grün entfernen. Den Fenchel klein schneiden. Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Etwas Thymian darüber verteilen. Salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Für 15 Minuten bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze in den Ofen schieben.

Die Zwiebeln schälen und in Spalten schneiden. Die Zitrone halbieren. Beides nach 15 Minuten zum Gemüse in den Ofen geben und alles weitere 30 Minuten garen.

In der Zwischenzeit den Joghurt mit etwas Olivenöl, gehackter Petersilie und Dill verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Den Steinbeißer waschen und in 4 Stücke schneiden. Den Fisch salzen, pfeffern und in den gemahlenen Mandeln wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Steinbeißer mit ein paar Thymianzweigen in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von beiden Seiten gold-braun braten.

Das fertige Ofengemüse mit dem Fisch und dem Joghurtdip genießen.

Pancakes mit Erdbeeren und Minze

Die Pancakes hatte ich schon vor vielen Wochen zum Frühstück gebacken. Fotografiert. Gegessen. Für lecker befunden. Also ab aufs Blog damit. Als ich den Post vorbereiten wollte, waren keine Bilder da. Der Ordner „Pancakes mit Erdbeeren“, der in den eigenen Dateien lag, war leer. Und die SD-Karte natürlich längst formatiert.

Der ganze Ärger ist mittlerweile verflogen. Die Pancakes waren gut. Vor allem die Erdbeeren mit der Minze machen sie fruchtig und frisch. Warum also nicht noch einmal backen? Was beim ersten Mal so gut war, kann ein zweites Mal doch auch nicht schaden.

Zutaten:

Für den Teig:
190 g Mehl Type 550
2 Prisen Natron
2 TL Backpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz
220 ml Buttermilch
2 Eier
80 g Butter
1/2 TL granuliertes Vanillearoma
etwas Öl

Außerdem:
1 Handvoll Erdbeeren
1 paar Minzblättchen
Puderzucker zum Bestäuben
250 g Schlagsahne
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Sahnesteif

Zubereitung:

Erdbeeren waschen und halbieren. Minze waschen und ein paar Blättchen abzupfen. Beiseite stellen.

Mehl, Natron, Backpulver, Zucker, Salz und Vanillearoma miteinander vermengen. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und anschließend mit der Buttermilch und den Eiern verrühren. Für den Teig die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und leicht verrühren.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Teig portionsweise (je 2 EL Teig) in die Pfanne geben und von beiden Seiten gold-gelb backen. Die Pancakes bei ca. 50 Grad im Backofen warm halten, bis der restliche Teig aufgebraucht ist.<

Die Schlagsahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steifschlagen.

Die Pancakes mit Puderzucker bestäuben. Erdbeeren und Minze darüber verteilen und mit einem großen Klecks Sahne genießen.

Durstlöscher // Pfirsichlimonade

In meinem Korb auf dem Wochenmarkt Weinbergpfirsiche. Rotbackig und flauschig. Schön anzusehen sind sie ja. Zu Hause heißer klebriger Sirup auf dem Ofen. Ein paar Thymianzweige schwimmen darin. Aus den Pfirsichen mache ich Fruchtpürree. Und alles zusammen wird zu Limonade. Ich dachte an Sprudelwasser und kippte dazu, was nur ging. Vulkanartig schäumte Alles über. Küche wischen ist nicht so meins. Beim nächsten Mal muss ich Vorsicht walten lassen.

Zutaten für 6-8 Gläser (á 150 ml):

2 Weinbergpfirsiche
2 unbehandelte Zitronen
140 g Zucker
ein paar Thymianzweige
120 ml Wasser
750 ml Mineralwasser

Zubereitung:

Die Zitronen heiß abspülen. Den Zucker auf einen tiefen Teller geben und die Zitronen gründlich mit dem Zucker abreiben.

120 ml Wasser in einem Topf aufkochen und anschließend vom Ofen nehmen. Ein paar Thymianzweige und den Zucker in das heiße Wasser geben. So lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und ein klebriger Sirup entstanden ist. Den Sirup mit dem Thymian in Flaschen füllen und kühl stellen.

Die Weinbergpfirsiche schälen, klein schneiden und sehr fein pürieren. Beide Zitronen auspressen und den Saft unter das Fruchtpüree mischen.

1-2 EL Fruchtpüree und 2-3 EL Sirup in ein Glas geben, ganz nach Geschmack. Vorsichtig mit Mineralwasser aufgießen und gründlich durchrühren. Eiswürfel und Zitronenscheibe dazu. Fertig.