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Rosinenbrot

Hefeteig kneten und wissen, das, wenn er im Ofen ist, sich ein wohlig warmer Duft über die Wohnung legt. Die Aussichten könnten schlechter sein. Das warme Brot abkühlen lassen. Wird angeraten. Warten, halte ich aber nur schwerlich aus. Ich breche das Brot in der Mitte durch. Weil Teilen glücklich macht. Bei ein, zwei Scheiben Rosinenbrot, mit dick Butter, gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, die Zukunft planen und die Gegenwart genießen. Eine dritte Scheibe nehmen, einfach weils so gut schmeckt.  Weiterlesen

Bananenbrot.

Zwei Wochen nichts tun. Die erste am Gardasee, die zweite zu Hause. Nichts tun. Gar nicht so einfach. Aber tun, was du willst. Das ist doch auch was. Ausschlafen. Zeitung lesen. Einkaufen gehen. Aus dem Fenster schauen. Leute beobachten. Dem Postboten die Tür öffnen.

Abends um 10 Bananenbrot backen und um 11 aus dem Ofen holen. Am nächsten Morgen ausschlafen. Aber nicht zu lange. Frühstücken zu zweit. Frisches Bananenbrot auf dem Teller. Mit Haselnüssen und Schokostückchen im Teig. Etwas klantschig in der Mitte, so mag ich es. Pur oder mit Butter. Heidelbeerkompott mag ich auch dazu.

Zutaten für eine Kastenform (11 x 26 cm):

150 g Mehl
150 g Vollkorn-Weizenmehl
3 TL Backpulver
130 g brauner Zucker
1/2 TL Zimt
3 – 4 Bananen
80 ml Sonnenblumenöl
180 ml Buttermilch
2 Eier
1 TL Vanillearoma
3 EL gehackte Haselnüsse
3 EL Schokosplitter

Zubereitung:

Das Mehl sieben und mit Zucker, Backpulver und Zimt vermischen. Bananen schälen und mit Hilfe einer Gabel zerdrücken. Mehlmischung, Bananen, Buttermilch, Öl, Eier und Vanillearoma zu einem glatten Teig verarbeiten. Haselnüsse und Schokosplitter vorsichtig unter den Teig heben.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig in die Form füllen. Das Bananenbrot im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 45 − 50 Minuten backen.

Das Brot in der Form abkühlen lassen und anschließend mit Butter, Heidelbeeren, Schokoaufstrich oder eben pur genießen.

Lasst die Messer im Schrank, heute wird gezupft. Ein Hefezupfbrot mit Zimt.

Bei den Überlegungen was ich zum Sonntagsfrühstück auftischen könnte, viel mir dieses grandiose Brot ein. Nicht, das ich es schon mal zubereitet hätte, nein das nicht, aber das Bild hatte ich gedanklich längst abgespeichert und musste es nur noch zum richtigen Zeitpunkt abrufen. Dieses leckere Süß wollte nun endlich von mir gebacken werden.

Bis dahin wusste ich natürlich nicht, welche Folgen es mit sich bringen würde: Zimtduft in der ganzen Wohnung. Das Verlangen nach immer mehr. Und zuckrige Finger, die rasch in den Mund wollten. Glückseligkeit pur.

Ein Brot, das ganz ohne Messer auskommt, da der Teig Stück für Stück aufeinander geschichtet wurde.

Zutaten: (für eine Kastenform: ca. 1 3/4 l Inhalt; 30 cm lang)

500 g Mehl
200 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Trockenhefe
1/2 TL Salz
150 ml Milch
150 g weiche Butter
2 Eier (Gr. M)
2 TL gemahlener Zimt

Zubereitung:

Mehl, 50 g Zucker, Vanillezucker, Hefe und Salz mischen. Milch erwärmen und mit 50 g Butter und den Eiern zur Mehlmischung geben. Mit den Knethacken des Rührgeräts  ca. 8 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. An einem warmen Ort, zugedeckt, für ca. 1 Stunde gehen lassen. Ich habe den Teig bereits am Vortag zubereitet und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Kastenform mit Backpapier auslegen. Dafür das Backpapier am besten mehrmals zerknüllen, so wird es flexibler und passt sich besser der Form an.

150 g Zucker mit dem Zimt mischen. 100 g Butter in einem Topf schmelzen. In der Zwischenzeit den Teig kurz durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 1 cm dünn ausrollen und Quadrate (8 x 8 cm) ausschneiden. Die Teigreste nochmals durchkneten, ausrollen und weitere Quadrate ausschneiden. Diesen Vorgang solange wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist. Die Quadrate dicht nebeneinander legen, mit der Butter bestreichen und mit einem Großteil der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.

Je 5 bis 6 Teigquadrate aufeinanderstapeln und senkrecht in die Form setzen. Dafür ist eine helfende Hand von Vorteil, damit die Quadrate nicht auseinander fallen. Den Vorgang wiederholen, bis alle Teigquadrate in der Form stecken. Den restlichen Zimtzucker über dem Brot verteilen, das ergibt beim Backen eine knusprige Kruste. Den Teig nochmals 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Brot im vorgeheizten Backofen, bei 175 Grad Umluft 30 bis 40 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und weitere 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend das Brot vorsichtig aus der Form nehmen.

Brot am besten in die Mitte des Tisches stellen und drauf los zupfen. Dabei nicht vergessen, immer wieder den Zimtzucker von den Fingern zu naschen.

Das Brot könnt ihr pur oder mit Marmelade genießen – mein Favorit ist Heidelbeermarmelade.