Schlagwort: Dessert

Kirschgrütze

Vorbei ist die Kirschenzeit. Aber von den Selbstgepflückten sind noch große Mengen da. 3 Kilogramm Kirschen und jede Einzelne wurde fleißig entsteint. Eingefroren bereiten sie mir im September noch große Freude. Kirschgrütze mit Vanillesoße schmeckt auch nach der Kirschsaison noch gut.

Zutaten:

500 g Schattenmorellen
350 ml Kirschsaft
1 Pck. Vanillepuddingpulver
2 EL Zucker
10 g weiße Schokolade
Zucker zum Süßen

Zubereitung:

Die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen. Puddingpulver mit 100 ml Kirschsaft und 2 EL Zucker glatt rühren. Die Kirschen mit dem restlichen Saft in einen Topf füllen und aufkochen lassen. Das angerührte Puddingpulver zu den Kirschen geben und unter Rühren 1 Minute köcheln lassen. Anschließend die Schokolade fein raspeln und unter die Kirschen rühren. Die Kirschgrütze nach Belieben mit Zucker abschmecken. Auskühlen lassen und mit Vanillesoße genießen.

Frozen Yogurt mit Heidelbeeren

Es gibt ja zwei Arten von Eisessern. Sagt man. Die Experimentierfreudigen und diejenigen, die immer die gleiche Sorte wählen. Seit ich denken kann, esse ich am liebsten Vanilleeis. Und noch viel lieber Spaghettieis. Aber ich probiere auch gerne aus. Wenn ich abends vor dem Schlafengehen einen Hieper auf Eis bekomme und keins im Haus ist, gehen bei mir schon mal die Sicherungen durch und ich kann unausstehlich werden.

Bisher wurde dann mein Appetit mit einer Packung 08/15-Eis aus dem Spätshop gestillt. Damit ich aber nicht mehr jeden zweiten Abend raus muss, um Eis zu holen, habe ich mich selbst daran versucht. Frozen Yogurt mit Heidelbeergeschmack war das Ziel. Für das Mehr an Knusprigkeit haben noch ein paar Frühstücksflocken mit Zimtgeschmack gesorgt.

Zutaten (für 1 Kastenform 20 cm):

500 g Naturjoghurt
125 g Quark
150 g TK-Heidelbeeren
2 TL Zitronensaft
Puderzucker zum Süßen
Cini Minis nach Geschmack

Zubereitung:

Heidelbeeren kurz antauen lassen und anschließend in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab klein schneiden. Joghurt und Quark in einer Schüssel vermischen und die pürierten Heidelbeeren unterheben. Mit Puderzucker und Zitronensaft abschmecken.

Ein paar Cini Minis klein bröseln und unter den Joghurt mischen. Alles in eine Kastenform geben und im Gefrierschrank 2 bis 3 Stunden fest werden lassen. Damit das Eis schön cremig wird, kann umrühren zwischendurch nicht schaden.

Den Frozen Yoghurt vor dem Essen mit Cini Minis bestreuen. Ab aufs Sofa oder den Liegestuhl damit und genießen.

Erfrischender Orangen-Grapefruitsalat mit leichter Joghurt-Quarkcreme

Mich überkam große Lust auf Orangen und Grapefruits. Zum Frühstück habe ich mir dann einen frischen, spritzigen Orangen-Grapefruitsalat mit Granatapfelkernen und Minze gemacht. Und dazu gab es eine leichte Joghurt-Quarkcreme.

Als Dessert oder als Wachmacher am Morgen. Lässt sich gut vorbereiten und geht mal wieder ratzfatz.

Zutaten:

Salat:
1 Orange
1/2 Grapefruit
1/2 Granatapfel
frische Minze
Zimtzucker

Creme:
250 g Quark
150 g Naturjoghurt
Kokoszucker

Zubereitung:

Orange und Grapefruit schälen. In 1 cm dicke Scheiben schneiden und die weißen Ränder ringsherum abschneiden. Orange und Grapefruit klein würfeln.

Granatapfel halbieren und mit einem Holzlöffel auf die Schale klopfen, damit die sich die Kerne herauslösen.

Ein paar frische Minzblättchen in feine Streifen schneiden.

Orange, Grapefruit, Granatapfelkerne und Minze miteinander vermischen und nach Geschmack mit Zimtzucker süßen.

Für die Creme Quark und Joghurt mischen und mit Kokoszucker abschmecken. Wer den Zucker selber machen möchte, mischt einfach braunen Zucker mit Kokosraspeln.

Joghurt in ein Glas füllen und mit dem Orangen-Grapefruitsalat toppen. Zum Garnieren ein paar Minzblättchen darüber verteilen. Et voilà.

Let’s cook together – Karamellisierter Milchreis mit Sahne und Heidelbeerkompott

Ina von „what Ina loves“ hat zu ihrer Aktion „Let’s cook together“ aufgerufen. Ähnlich wie bei Clara geht es darum, zu einem von ihr vorgegebenen Thema zu kochen oder zu backen. Ina hat bereits eine Liste mit den jeweiligen Monatsthemen zusammengestellt. Man kann also schon im Vorfeld schauen, für welches Thema man sich begeistert.

Aktuell ruft sie zum Milchreis kochen auf. Am liebsten mag ich ihn mit viel zerlassener Butter und einer riesen Schaufel Zimt und Zucker. Der Duft der zerlassenen Butter und der Zimtzucker, der sich damit vollsaugt – herrlich. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich meinen letzten Milchreis gegessen habe. Das muss wohl schon Jahre her sein. Jedenfalls viel zu lang. Da Milchreis aber nicht gleich Milchreis ist, habe ich mich mal gegen die alten Gewohnheiten entschieden und ein neues Rezept ausprobiert: Karamellisierter Milchreis mit Sahne und Heidelbeerkompott.

Zutaten für 4:

Für den Milchreis:
125 g Milchreis
500 ml Milch
3 EL Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne

Für das Heidelbeerkompott:
300 g Heidelbeeren
1/2 Pck. Vanillepuddingpulver
4 EL Fliederbeersaft
3 EL Zucker

Außerdem:
Zimt und Zucker zum Bestreuen
Küchengasbrenner

Zubereitung:

Milchreis, Zucker und 1 Prise Salz mit der Milch in einen Topf geben und aufkochen. Bei mittlerer Hitze 25 Minuten köcheln lassen und dabei immer wieder umrühren.

In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit dem Fliederbeersaft und 3 EL Zucker glatt rühren. Die Heidelbeeren in einen Topf geben, erwärmen und mit dem angerührten Puddingpulver vermischen. Aufkochen lassen und unter ständigem Rühren 1 Minute weiter kochen.

Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter den fertigen Milchreis heben.

Das Heidelbeerkompott in kleine Schälchen füllen, den warmen Milchreis über den Heidelbeeren verteilen und großzügig mit Zimt und Zucker bestreuen. Anschließend mit dem Küchengasbrenner vorsichtig karamellisieren.

Die geschlagene Sahne macht den doch sonst recht kompakten Milchreis schön geschmeidig und fluffig.

Schokopudding trifft Brownies –
ein Dessert für Faule

Bei diesem Trifle kommen Schokofreunde absolut auf ihre Kosten. Schokopudding trifft auf Brownies und Schlagsahne. Und zwischendrin schmeckt man immer wieder eine Prise Meersalz heraus. Dieses Dessert hat mich absolut um den Finger gewickelt.

Wem jetzt also kurz vor der Angst noch ein Dessert für das Weihnachtsmenü fehlt, der kann mit diesem schnellen Schokotraum glänzen.

Zutaten: (für 4 Gläser)

5 Brownies
200 g Schokoladenpudding
200 g Sahne
etwas Meersalz
etwas Schokolade

Tipp: Anstelle von selbstgekochtem Schokoladenpudding kann man auch auf ein Fertigprodukt zurückgreifen, ebenso bei den Brownies.

Zubereitung:

Sahne sehr steif schlagen und im Kühlschrank kaltstellen.Brownies zerbröseln und ca. die Hälfte als unterste Schicht in die Gläser füllen. Etwas Schokoladenpudding darübergeben und mit Meersalz bestreuen. Nun einen Teil der Schlagsahne auf dem Pudding verteilen.

Eine weitere Schicht Brownies, Pudding, Salz und Sahne in die Gläser füllen. Abschließend etwas Schokolade darüber raspeln und kaltstellen. Im Kühlschrank hält sich das Trifle 1-2 Tage.

Rharbarber-Crumble
und ein kleines Café in Berlin

An irgendeinem Sonntag im April saß ich im wunderbaren Café „Zuckerfee“ in Berlin. Ein ganz besonderer Ort zum Wohlfühlen und Genießen. Bilder und einen kleinen Bericht dazu findet ihr auf gutentag.info.

Dort entdeckte ich erstmals Rhabarber für mich – zu den leckeren Backwaren gab es Rhabarber-Zimt-Marmelade – ein Traum. Noch Tage später erzählte ich davon, was doch recht wunderlich war – da ich doch gar keinen Rhabarber mochte. Bisher habe ich den Rhabarber nämlich sehr sorgfältig und gewissenhaft aus jeglichem Kuchen von Oma herausgepult.

Und heute gibt es nun schon das zweite Rhabarberrezept von mir – ein leckeres Rhabarber-Crumble.

Zutaten:

400 g Rhabarber
100 g Zucker + 6 EL Zucker
9 EL Basismüsli oder Haferflocken
40 g Mehl
90 g weiche Butter

Zubereitung:

Den Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. 4 kleine Auflaufformen fetten und mit dem Rhabarber füllen. 6 EL Zucker über den Rhabarber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene 10 Minuten backen.

In der Zwischenzeit Basismüsli, Mehl, restlichen Zucker und weiche Butter verkneten und über den Rhabarber streuen. Anschließend das Crumble 15 Minuten weiter backen.

Mit Vanilleeis oder Vanillesoße servieren und genießen.