Schlagwort: Frühstück

Pancakes mit Erdbeeren und Minze

Die Pancakes hatte ich schon vor vielen Wochen zum Frühstück gebacken. Fotografiert. Gegessen. Für lecker befunden. Also ab aufs Blog damit. Als ich den Post vorbereiten wollte, waren keine Bilder da. Der Ordner „Pancakes mit Erdbeeren“, der in den eigenen Dateien lag, war leer. Und die SD-Karte natürlich längst formatiert.

Der ganze Ärger ist mittlerweile verflogen. Die Pancakes waren gut. Vor allem die Erdbeeren mit der Minze machen sie fruchtig und frisch. Warum also nicht noch einmal backen? Was beim ersten Mal so gut war, kann ein zweites Mal doch auch nicht schaden.

Zutaten:

Für den Teig:
190 g Mehl Type 550
2 Prisen Natron
2 TL Backpulver
1 EL Zucker
1 Prise Salz
220 ml Buttermilch
2 Eier
80 g Butter
1/2 TL granuliertes Vanillearoma
etwas Öl

Außerdem:
1 Handvoll Erdbeeren
1 paar Minzblättchen
Puderzucker zum Bestäuben
250 g Schlagsahne
1 Pck. Vanillezucker
1 Pck. Sahnesteif

Zubereitung:

Erdbeeren waschen und halbieren. Minze waschen und ein paar Blättchen abzupfen. Beiseite stellen.

Mehl, Natron, Backpulver, Zucker, Salz und Vanillearoma miteinander vermengen. Butter in einem kleinen Topf schmelzen und anschließend mit der Buttermilch und den Eiern verrühren. Für den Teig die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und leicht verrühren.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Den Teig portionsweise (je 2 EL Teig) in die Pfanne geben und von beiden Seiten gold-gelb backen. Die Pancakes bei ca. 50 Grad im Backofen warm halten, bis der restliche Teig aufgebraucht ist.<

Die Schlagsahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steifschlagen.

Die Pancakes mit Puderzucker bestäuben. Erdbeeren und Minze darüber verteilen und mit einem großen Klecks Sahne genießen.

Fluffige Pancakes mit Orangenbutter

So richtig gebacken wird hier nur noch selten. Die Zeit. Aber selbstgemachtes Süß kommt trotzdem auf den Tisch. Während die Backbücher mit vielen bunten Klebezettelchen im Schrank stehen und nicht weniger werden, muss der Samstagmorgen diese Lücke schließen. Orangen-Grapefruitsalat, Apfelküchlein mit Zimtzucker, Erdbeersmoothie, karamellisierter Milchreis und Beerencrumbles sind zum Frühstück, wie ich finde, absolut passend.

Und diesmal gibt es Pancakes. Die gibts hier oft. Nämlich immer dann, wenn mir nichts Neues für das Samstagsfrühstück einfällt. Sie sind hier ein kleines Allroundtalent. Die Rezepte sind aber nie die gleichen. Wäre doch langweilig, wenn immer ein und dasselbe aufgetischt wird. Und so habe ich diese wunderbar fluffigen Pancakes gefunden und nachgemacht. Dazu gabs selbstgemachte Orangenbutter. Ganz wunderbar das Zusammenspiel von heißen Pancakes und fruchtiger Butter.

Ich habe sie verschlungen.

Zutaten für 2:

Für die Pancakes:
150 g Mehl
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
1 1/2 EL Zucker
1 Ei
250 ml Buttermilch
2 EL Butter

Für die Orangenbutter:
60 g Butter, zimmerwarm
1 1/2 EL Orangeat
1 1/2 EL Orangensaft
1 EL Puderzucker
etwas Zimt

Zubereitung:

Für die Orangenbutter das Orangeat sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten gut vermischen. Anschließend im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die Pancakes 1 EL Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Mehl, Natron, Salz und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die geschmolzene Butter mit dem Ei und der Buttermilch aufschlagen und langsam zur Mehlmischung geben. Damit die Pancakes fluffig und nicht zu fest werden, den Teig nur kurz durchrühren.

Die restliche Butter in einer Pfanne schmelzen. Den Teig portionsweise, jeweils 1 1/2 EL, in die Pfanne geben. Die Pancakes bei mittlerer Hitze von jeder Seite 4 bis 5 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Neue Frühstücksliebe: Beerencrumble mit Äpfeln und griechischem Joghurt

Zum Frühstück hervorragend lecker und auch sonst ein absolutes Muss. Dieses Crumble ist mein heimlicher Favorit für ein gesundes Frühstück. Gemischte Beeren und Äpfel können je nach Saison und eigener Gaumenfreude gegen anderes Obst ausgetauscht werden. Das Crumble besteht aus Haferflocken, Vollkornmehl und gemischten Nüssen. Die Zuckermenge entscheidest du selbst. Also merke: Je weniger Zucker, umso gesünder. Mir egal. Ich mags süß. Dazu griechischer Joghurt und der Tag beginnt perfekt.

Zutaten:

3 kleine Äpfel
200 g gemischte TK-Beeren
20 g getrocknete Cranberries
nach Belieben brauner Zucker
50 g Haferflocken
50 g Dinkelvollkornmehl
15 g Sonnenblumenkerne und gemischte Nüsse
(z.B Haselnüsse, Mandeln, Cashewkerne)
1 TL brauner Zucker
1 TL Zimt
75 g geschmolzene Butter
griechischer Joghurt

Zubereitung:

Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Backform gut einfetten und die Äpfel dachzigelartig in die Form schichten. Beeren und Cranberries über den Äpfeln verteilen und nach Belieben mit braunem Zucker süßen.

Haferflocken, Mehl, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Zimt und 1 TL Zucker mit der geschmolzenen Butter vermischen. Die feucht-krümelige Masse über den Früchten verteilen.

Das Crumble im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Am besten das Crumble noch warm und mit ganz viel griechischem Joghurt genießen.

Habt einen guten Start in die neue Woche und erfreut euch an dem schönen Wetter.

Erfrischender Orangen-Grapefruitsalat mit leichter Joghurt-Quarkcreme

Mich überkam große Lust auf Orangen und Grapefruits. Zum Frühstück habe ich mir dann einen frischen, spritzigen Orangen-Grapefruitsalat mit Granatapfelkernen und Minze gemacht. Und dazu gab es eine leichte Joghurt-Quarkcreme.

Als Dessert oder als Wachmacher am Morgen. Lässt sich gut vorbereiten und geht mal wieder ratzfatz.

Zutaten:

Salat:
1 Orange
1/2 Grapefruit
1/2 Granatapfel
frische Minze
Zimtzucker

Creme:
250 g Quark
150 g Naturjoghurt
Kokoszucker

Zubereitung:

Orange und Grapefruit schälen. In 1 cm dicke Scheiben schneiden und die weißen Ränder ringsherum abschneiden. Orange und Grapefruit klein würfeln.

Granatapfel halbieren und mit einem Holzlöffel auf die Schale klopfen, damit die sich die Kerne herauslösen.

Ein paar frische Minzblättchen in feine Streifen schneiden.

Orange, Grapefruit, Granatapfelkerne und Minze miteinander vermischen und nach Geschmack mit Zimtzucker süßen.

Für die Creme Quark und Joghurt mischen und mit Kokoszucker abschmecken. Wer den Zucker selber machen möchte, mischt einfach braunen Zucker mit Kokosraspeln.

Joghurt in ein Glas füllen und mit dem Orangen-Grapefruitsalat toppen. Zum Garnieren ein paar Minzblättchen darüber verteilen. Et voilà.

Für Unentschlossene gibts süße und herzhafte Blätterteigfüllungen + Giveaway-Gewinner

Süß und herzhaft. Das brauch ich zum Wochenendfrühstück. Das Eine geht ohne dem Anderen nicht. Nur ein Marmeladenbrot? Zu langweilig. Marmeladenbrot und Ziegenkäse – na das ist schon eher was.

Beim letzten Einkauf kam eine Packung Blätterteig fürs Frühstück in den Wagen. Über den Rest machte ich mir keine Gedanken. Alles andere sollte sich ergeben. Trotz Einkauf war der Kühlschrank aber doch recht leer und so musste ich improvisieren.Und auch hier kommt das Eine nicht ohne dem Anderen aus. Gefüllte Blätterteigröllchen mit Äpfeln und Zimtzucker versus Blätterteigschnecken mit Frischkäse und Lachs. Ich nehm Beides.

Blätterteigschnecken mit Frischkäse und Lachs:

3 Scheiben TK-Blätterteig
1 EL Frischkäse
1 TL Milch
2 Scheiben Lachs, geräuchert
etwas Dill
Salz, Pfeffer
1/2 Ei, verquirlt

Zubereitung:

Blätterteigscheiben einzeln auf Backpapier legen und 10 Minuten antauen lassen.

Den Frischkäse mit der Milch glatt rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Hilfe eines Teelöffels den Frischkäse auf den Teigscheiben verteilen. Lachs auf den Blätterteig legen und gewünschte Menge Dill darüber streuen. Den Blätterteig aufrollen, in dünne Scheiben schneiden und mit dem Ei bepinseln.

Die Blätterteigschnecken im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 20 Minuten goldbraun backen.

Blätterteigröllchen mit Äpfeln und Zimtzucker:

3 Scheiben TK-Blätterteig
1/4 Apfel, in kleine Würfel geschnitten
1 EL Butter, geschmolzen
3 EL Zimtzucker
1/2 Ei, verquirlt

Zubereitung:

Blätterteigscheiben einzeln auf Backpapier legen und 10 Minuten antauen lassen.

Den Apfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in feine Würfel schneiden. Blätterteig mit der geschmolzenen Butter einstreichen und mit etwas Zimtzucker bestreuen. Apfelstückchen auf dem Blätterteig verteilen, dabei an den Rändern etwas Platz lassen. Apfel mit dem restlichen Zimtzucker bestreuen. Den Blätterteig aufrollen und jeweils in 3 gleich große Teile schneiden. Die Röllchen mit dem Ei bepinseln.

Die Blätterteigröllchen im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 20 Minuten goldbraun backen.

Wem die Mengenangaben etwas viel erscheinen, hat vollkommen recht. Ich habe mich da etwas weit aus dem Fenster gelehnt. Aber nichts ist schlimmer, als wenn zu wenig auf den Tisch kommt.

Die Gewinner des rundum leckeren Blogger-Kochbuchs stehen fest:

  1. Ramona Pietsch
  2. Claudia Dröge
  3. Kebo

Herzlichen Glückwunsch an euch drei.

Meldet euch doch bitte per E-Mail – machenstattreden[at]gmail[punkt]com – bei mir und teilt mir eure Adresse mit, damit das Buch noch vor Ostern in eurem Briefkasten landet.

Zitronenmuffins mit Mohn

Kennt ihr das? Nach jeder Backaktion kommt eine neue angerissene Tüte Backpulver, Mandeln, Haselnüsse, Rosinen etc. dazu. Die Liste kann an dieser Stelle und in meinem ganz speziellen Fall noch um etliche Tütchen ergänzt werden. Ich verliere dann irgendwie immer ganz schnell den Überblick und reiße auch schon bald die nächste Tüte auf.

Damit soll jetzt Schluss sein. Mehr Ordnung muss her. Also habe ich mich dafür entschieden, die Tüte Mohn, welche ich für den Vanille-Mohn-Smoothie aufgerissen hatte, weiter zu verarbeiten. Mir kamen da auch ganz schnell die Zitronenmuffins mit Mohn aus dem New York Kochbuch von Marc Grossman in den Sinn. Apfel, Birne und Zitrone geben den Muffins einen kleinen Frischekick. Sie sind ratzfatz im Ofen und noch viel schneller aufgegessen.

Zutaten für 12 Muffins:

320 g Mehl • 3 EL Mohn • 1/2 TL Salz • 3 TL Backpulver • 150 g Zucker
125 g zerlassene Butter 2 Eier • 1 Bio-Zitrone, die Schale davon • 4 EL Zitronensaft
210 g Naturjoghurt • 100 g Apfel • 100 g Birne

Für die Glasur:
125 g Puderzucker • 1 EL Wasser • 1 EL Zitronensaft

Außerdem:
12 Papierförmchen • 1 Muffinblech

Zubereitung:

Den Zucker mit der zerlassenen Butter, den Eiern, der abgeriebenen Zitronenschale, 4 EL Zitronensaft und dem Joghurt verrühren. Mehl, Mohn, Salz und Backpulver mischen und zu den flüssigen Zutaten geben.

Apfel und Birne waschen, entkernen und schälen. Den Apfel fein raspeln, die Birne in feine Würfel schneiden und beides unter den Teig heben.

Papierförmchen in die Mulden einer Muffinform setzen und den Teig darin verteilen.

Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

Die fertigen Muffins auf ein Kuchengitter setzen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit für den Guss Puderzucker mit 1 EL Wasser und 1 EL Zitronensaft verrühren. Die Muffins mit der Oberseite kurz in die Glasur tauchen und anschließend trocknen lassen.

Vom Frühstückstisch aufs Blog –
Apfelküchlein mit Zimtzucker & Crème fraîche

An dieser Stelle sollte heute eigentlich ein anderer Post kommen. Da es aber am Samstagmorgen bei uns Apfelküchlein gab und diese Küchlein so, so lecker waren, gab es am Sonntagmorgen gleich noch eine Ladung. Und deshalb musste der eigentliche Post weichen. Da die ganze Sache aber eher eine Spontanaktion von mir war, kommen die Apfelküchlein direkt vom Frühstückstisch aufs Blog.

Das Rezept stammt aus der aktuellen essen & trinken Spezial. Die hat zwar einen stolzen Preis, aber ich habe schon einige Rezepte ausgewählt und Zutaten eingekauft, damit ich diese in den nächsten Tagen nachkochen kann. Heute Abend gehts schon los mit Schweinefilet und Fenchelgemüse. Die Investition hat sich also gelohnt.

Das Rezept ist übrigens kinderleicht und die Küchlein schnell gemacht. Genau das Richtige für ein Wochenendfrühstück ohne großen Aufwand.

Zutaten für 6 Apfelküchlein:

1 Apfel
1 Ei
25 ml Milch
2 1/2 EL Mehl
2 EL Zucker
1 Prise Salz
1 EL Butterschmalz
etwas Zimt
Crème fraîche

Zubereitung:

Ei aufschlagen und verquirlen. Die Hälfte des Eies mit der Milch verrühren. Mehl, 1/2 EL Zucker und Salz nach und nach zur Ei-Milch-Mischung geben und gut verrühren.

Apfel waschen, schälen und vierteln. Das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in feine Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben nochmals halbieren und vorsichtig unter den Teig heben.

Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Den Teig portionsweise (ca. 1 EL) in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze goldbraun von beiden Seiten backen.

Restlichen Zucker mit dem Zimt mischen. Die Apfelküchlein am besten warm, mit Crème fraîche und mit Zimtzucker bestreut genießen.

Erdbeeren im Februar (!) für einen Smoothie geht das schon mal in Ordnung

Erdbeeren im Februar. Eigentlich ganz untypisch für mich. Normalerweise warte ich damit bis Saisonbeginn. Aber nach dem sich die Sonne immer wieder hervorschob und sich bereits in den frühen Morgenstunden ins Schlafzimmer vorwagte, konnte ich einfach nicht anders. Mit großer Lust und reichlich Appetit auf einen Erdbeersmoothie, zog ich los und kaufte frische Erbeeren.

Zubereitung:

Erdbeeren und Bananen klein schneiden und mit der Milch, dem Joghurt und dem Vanillezucker in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren. Wer mag, gibt noch ein paar Tropfen Vanillesirup dazu. Den Smoothie kalt und mit 1 Esslöffel Haferflocken genießen.

Der Frühling kann kommen, der Frühling SOLL kommen. Meine Fenster und Türen stehen offen. Mein Herz ist bereit.

Let’s cook together – Karamellisierter Milchreis mit Sahne und Heidelbeerkompott

Ina von „what Ina loves“ hat zu ihrer Aktion „Let’s cook together“ aufgerufen. Ähnlich wie bei Clara geht es darum, zu einem von ihr vorgegebenen Thema zu kochen oder zu backen. Ina hat bereits eine Liste mit den jeweiligen Monatsthemen zusammengestellt. Man kann also schon im Vorfeld schauen, für welches Thema man sich begeistert.

Aktuell ruft sie zum Milchreis kochen auf. Am liebsten mag ich ihn mit viel zerlassener Butter und einer riesen Schaufel Zimt und Zucker. Der Duft der zerlassenen Butter und der Zimtzucker, der sich damit vollsaugt – herrlich. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich meinen letzten Milchreis gegessen habe. Das muss wohl schon Jahre her sein. Jedenfalls viel zu lang. Da Milchreis aber nicht gleich Milchreis ist, habe ich mich mal gegen die alten Gewohnheiten entschieden und ein neues Rezept ausprobiert: Karamellisierter Milchreis mit Sahne und Heidelbeerkompott.

Zutaten für 4:

Für den Milchreis:
125 g Milchreis
500 ml Milch
3 EL Zucker
1 Prise Salz
100 ml Sahne

Für das Heidelbeerkompott:
300 g Heidelbeeren
1/2 Pck. Vanillepuddingpulver
4 EL Fliederbeersaft
3 EL Zucker

Außerdem:
Zimt und Zucker zum Bestreuen
Küchengasbrenner

Zubereitung:

Milchreis, Zucker und 1 Prise Salz mit der Milch in einen Topf geben und aufkochen. Bei mittlerer Hitze 25 Minuten köcheln lassen und dabei immer wieder umrühren.

In der Zwischenzeit das Puddingpulver mit dem Fliederbeersaft und 3 EL Zucker glatt rühren. Die Heidelbeeren in einen Topf geben, erwärmen und mit dem angerührten Puddingpulver vermischen. Aufkochen lassen und unter ständigem Rühren 1 Minute weiter kochen.

Die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter den fertigen Milchreis heben.

Das Heidelbeerkompott in kleine Schälchen füllen, den warmen Milchreis über den Heidelbeeren verteilen und großzügig mit Zimt und Zucker bestreuen. Anschließend mit dem Küchengasbrenner vorsichtig karamellisieren.

Die geschlagene Sahne macht den doch sonst recht kompakten Milchreis schön geschmeidig und fluffig.

Samstagskaffee Fünf diesmal mit Rezept

Woohoo. Heute gibts mal einen Samstagskaffee im Bett. Ganz entspannt und mit viel Zeit. Und so ganz ohne Plan. Fast. So ganz ohne kann ich dann doch nicht.

Zum Kaffee gibts Toast mit Marmelade und Schokolade, 1 Croissant, Obst, Müsli, Joghurt, O-Saft und Crêpes. Die Crêpes gibts in herzhaft, mit Schinken, Käse und Tomaten.

Besser kann dieser Samstagmorgen für mich eigentlich nicht beginnen.

Zutaten für 6 Crêpes:

100 g Mehl
300 ml Milch
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 Ei
Butter für die Pfanne

Zubereitung:

Mehl, Zucker und Salz vermischen. Das Ei dazugeben und alles miteinander verrühren. Die Milch nach und nach dazugeben, bis ein sämiger Teig entsteht. Am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Etwas Butter in einer großen Pfanne zerlassen und eine Kelle Teig hineingeben. Crêpe von jeder Seite 1 Minute backen.

Anschließend süß oder herzhaft füllen. Ich habe sie mit geriebenem Appenzeller und Emmentaler bestreut, 1 Scheibe Kochschinken und gebratene Kirschtomaten daraufgelegt. Zum Überbacken/Warmhalten habe ich sie kurz, mit Alufolie bedeckt, in den Ofen bei 120 Grad Ober-/Unterhitze geschoben und anschließend mit Petersilie bestreut.

Ja ich weiß, der Kenner wird jetzt sagen: herzhafte Crêpes sind Galettes und die werden mit Buchweizenmehl gebacken. Aber bei mir ist das heut mal anders.

Ich bin gespannt, was der Tag heut noch so für mich bereit hält und wünsche euch ein Wochenende voller Freude und Glück.