Schlagwort: Kuchen

Möhrenkuchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Sommerkuchen. Weil er den Ofen nicht braucht, den Kühlschrank aber mag. Möhrenkuchen. Oder Küchlein. Saftig und süß. Und doch ganz ohne Zucker. Auch ohne Mehl. Klein und handlich. Eine Schneehaube obendrauf. Ohne Sahne. Dafür mit Cashews. Vegan außerdem.  Weiterlesen

Schokoladengenuss. Vegan.

Weil der Regen ans Fenster peitscht. Und weil es draußen nicht hell werden will. Der graue Schleier hüllt alles ein. Ganze Straßen. Und egal in welche Richtung der Blick schweift, alles ist so merkwürdig still. Da ich weiß, das alles gut ist, so wie es ist, mag ich dieses Grau und das, was es mit einem macht. Was es mit mir macht. Dieses Gefühl und der Kloß im Hals.
Dieses Lied passt dazu. Zu diesem Tag. Und zu diesem Grau. Auf Grau folgt Licht. Immer irgendwie. In diesem Fall Schokoladengenuss. Leicht herb. Schokoladig. Mit der Süße von Bananen. Vegan. Warum?

Warum nicht?

450 g Mehl sieben. 4 Teelöffel Natron, 230 g Zucker, 40 g Kakaopulver und 2 Päckchen Vanillezucker dazugeben. Alles vermengen. 370 ml lauwarmes Wasser und 180 ml schokoladigen Haferdrink, vielleicht von Oatly, hinzufügen. Ebenso 14 EL Öl. Mit dem Mixer alles verrühren.

Eine Springform ölen und mit Mehl bestäuben. Kuchenteig in die Form füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 45 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen. Ausgekühlt aus der Form lösen und in der Mitte waagerecht durchschneiden. Den unteren Teil mit einem Löffel aushölen. Kuchenkrümel für später aufheben.

2 Bananen schälen, ebenfalls waagerecht durchschneiden. Die Bananenhälften kreisförmig auf dem Kuchenboden verteilen.

600 ml Sojasahne mit 4 Päckchen Sahnestandmittel steif schlagen. Über den Bananen verteilen. Kuchenkrümel zerkleinern und über die Sahne geben. Gleichmäßig.

Den Kuchen 2 Stunden, am besten aber über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen.

Schokokuchen ohne Mehl // Ich backs mir

Ein Kuchen für die Weihnachtszeit. Schokoladig, nussig. Ohne Mehl. Mit etwas Zimt und gut gereiften Bananen. Mit einer Schneedecke aus Puderzucker. Einfach und doch sehr gut. Für Schokogernhaber.

Zutaten:

350 g Zartbitterschokolade (70 % Kakaoanteil)
185 g Butter
2 kleine Bananen
4 Eier
200 g brauner Zucker
100 g gemahlene Haselnüsse
60 ml Haselnusssirup
1/2 TL Zimt
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Bananen schälen und sorgfältig mit einer Gabel zerdrücken. Bananen, Eier, Zucker, Haselnüsse, Sirup und Zimt in einer Schüssel verrühren.

Schokolade und Butter klein würfeln und im Wasserbad unter Rühren schmelzen.

Die Schokoladenmasse zum Teig geben und alles gut verrühren.

Boden und Rand einer Springform mit Backpapier auskleiden, den Teig hinein füllen und mit Alufolie abdecken. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen.

Anschließend die Alufolie entfernen und den Kuchen auskühlen lassen. Zum vollständigen Erkalten und Festwerden den Kuchen für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Vanilleeis oder geschlagener Sahne genießen.

Und wer heute noch ein Kalendertürchen in meinem Adventskalender öffnen möchte, der klickt einfach hier.

Und wer noch mehr über „Ich backs mir“ erfahren will, der klickt hier.

Ich backs mir // Apfelkuchenduft

Draußen vorm Haus kreisen Vögel über das Feld, das vor unserem Küchenfenster liegt. Nebel steht über den Wiesen. Der Wind pfeift durch das Gras. Spaziergänger und Fahrradfahrer kommen immer wieder an unserem Fenster vorbei. Mit dicken Jacken und Mützen bis tief in das Gesicht gezogen. Der Wind peitscht ihnen ins Gesicht und färbt ihre Backen rot. Es ist ungemütlich draußen. Kalt und stürmisch.

Ich sitze in der warmen Küche. Im Ofen, ein Apfelkuchen mit karamellisierten Haselnüssen und Mandelkernen. Die Äpfel stammen vom Baum nebenan.

Heimlich, haben wir sie gepflückt und uns die Taschen damit vollgestopft. Er hat den Baum geschüttelt, bis die roten Äpfel, die von ganz oben, hinunter fielen. Ich musste Schmiere stehen. Gekichert haben wir dabei. Wie kleine Kinder damals auf dem Dorf, wenn sie etwas Verbotenes taten.

Der Ofen pustet warme Apfelkuchenluft in den Raum und vor mir steht eine große Kanne Tee auf dem Tisch. Es riecht nach Äpfeln. Nach Zimt und Mandeln. Nach Herbst.

Zutaten für eine Springform (Ø 20 cm):

2 – 3 kleine säuerliche Äpfel
180 g Mehl
125 g + 2 TL brauner Zucker
1 TL Zimt
1 TL Vanillezucker
1 1/2 TL Backpulver
5 EL Milch
90 g Butter
2 Eier
30 g gehackte Mandeln
50 g Haselnüsse
2 EL Portwein

Zubereitung:

Die Haselnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Ofen 10 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze rösten. Anschließend die Nüsse in ein Küchentuch wickeln und mit etwas Kraft gegeneinander reiben, dadurch löst sich die Schale. Die Haselnüsse grob hacken.

125 g Zucker mit 75 g zimmerwarmer Butter, Zimt und dem Vanillezucker schaumig schlagen. Die Eier hinzugeben und gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Milch unter den Teig rühren.

15 g Butter in einer kleinen Pfanne erhitzen. Gehackte Mandeln und Haselnüsse mit 2 TL Zucker in die Pfanne geben und unter ständigem Rühren leicht karamellisieren. Mit Portwein ablöschen und 1 Minute köcheln lassen. 2/3 der Nussmischung unter den Teig heben.
Eine kleine Springform einfetten, mit etwas Mehl bestäuben und die Hälfte des Teiges in die Form geben.

Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Die Hälfte der Apfelspalten auf dem Teig kreisförmig anordnen. Restlichen Teig in die Form geben und die übrigen Äpfel ebenso anordnen. Mit den restlichen Mandeln und Haselnüssen bestreuen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen.

Und obwohl ich gerade im Urlaub bin, mache ich mit diesem Apfelkuchenrezept bei Claras „ich backs mir“ Aktion mit. Oder gerade deswegen. Das ursprüngliche Rezept stammt von Linda Lomelino und ich habe es etwas abgeändert.

Birnenstrudel

Zutaten:

1 Rolle Blätterteig
2 Birnen
150 g Crème fraîche
50 g Marzipan
40 g weiße Schokolade
1/2 Zitrone
2 TL Zucker
2 TL Zimt
2 Msp. Anis
1 Msp. Nelken
1 Ei

Zubereitung:

Den Blätterteig 20 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank legen. Für die Füllung Marzipan und Schokolade fein raspeln und mit Crème fraîche gründlich verrühren.

Die Birnen schälen, in kleine Stücke schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Zimt, Anis und Nelken mit 2 TL Zucker unter die Birnen mischen.

Den Blätterteig vorsichtig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aufrollen. Den Teig gedanklich in 3 gleiche Teile teilen, dabei die äußeren Drittel schräg einritzen. Die Marzipanmasse auf dem mittleren Drittel verstreichen und die Birnen darüber verteilen. Nun abwechselnd von links nach rechts den Teig flechten bis ein Zopf entstanden ist.

Das Ei verquirlen und den Teig damit bestreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 225 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen. Den Birnenstrudel aus dem Ofen holen, abkühlen lassen und mit Vanillesoße genießen.

Saftiger Schokoladenkuchen mit Johannisbeeren

Auf dem Wochenmarkt, die Warteschlange beim liebsten Obst- und Gemüsehändler ist lang. Immer. Zeit also zum Gucken und Pläne schmieden. Die Johannisbeeren fielen mir sofort ins Auge. Also nahm ich ein Schälchen mit. Nicht recht überlegt war diese Tat, denn, ich esse doch gar keine Johannisbeeren.

Im Garten meiner Großeltern wanderten sie früher gern in den Sandkuchen. Aber nie auf meinen Teller oder gar in meinen Mund.

Also musste ich mir etwas einfallen lassen. Backen wollte ich sowieso. Johannisbeeren im Kuchen, das war ok. Ich überlegte eifrig und hatte eine ganz genaue Vorstellung. Ein Schokoladenkuchen vom Blech sollte es werden. Vollmundig und herb, mit einem flüssigen Kern. Obendrauf eine süße Sahnecreme und die leicht säuerlichen Johannisbeeren. Ein Genuss für den süßen Gaumen.

Zutaten für 1 kleines Blech (ca. 30 x 25 cm):

Für den Teig:
4 Eier
225 g Zucker
220 ml Milch
220 ml Sonnenblumenöl
1 Pck. Vanillezucker
3 EL Backkakao
1 Pck. Backpulver
500 g Mehl

Für die Sahnecreme:
200 g Schlagsahne
100 g Schmand
1 Pck. Sahnesteif
1 Pck Vanillezucker

Außerdem:
Johannisbeeren

Zubereitung:

Eier, Zucker, Milch, Öl, Vanillezucker und Kakao miteinander verrühren. Für den flüssigen Kern 250 ml Teig abnehmen und beiseite stellen. Mehl und Backpulver unter den übrig gebliebenen Teig rühren.

Backblech einfetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig auf das Blech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze 45 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen und mit einer Gabel dicht aneinander Löcher in den Kuchen stechen. Den zur Seite gestellten flüssigen Teig nun vorsichtig über den Kuchen gießen und mit Hilfe eines Pinsels gut verteilen bis alles eingezogen ist.

Für die Creme die Schlagsahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steifschlagen und den Schmand vorsichtig unterheben.

Die Sahnecreme auf dem ausgekühlten Kuchen verteilen und mit den Johannisbeeren belegen.

5 Kilo Erdbeeren // und ein Kalter Hund

Samstag. Erdbeeren auf dem Feld pflücken. Soweit der Plan. Draußen wurde es aber nicht wärmer als 16 Grad und der Himmel war recht grau. Ich wollte aufs Erdbeerfeld. Unbedingt. Immer wieder ging ich zum Fenster, um die Wetterlage im Blick zu behalten. Am späten Nachmittag, so gegen um 4, kam dann doch noch die Sonne raus. Also schnell Schuhe an, Kisten unter den Arm geklemmt und ab ins Auto.

Die erste Stiege hatte ich schnell voll. Bei der Zweiten, zogen schon wieder dunkle Wolken auf. Ein kleiner Regenschauer, der nach gefühlten 60 Sekunden vorbei war, störte scheinbar Niemanden. Es dauerte aber nicht lange, und es fing wieder an zu regnen. Diesmal etwas länger. Und doller. Die ersten Leute packten ihre Sachen und gingen. Püh. Wäre doch gelacht, wenn ich meine Kisten nicht voll bekäme. Das bisschen Regen, dachte ich mir, zog mein Halstuch über den Kopf und weiter gings. Ich hockte mich zwischen die kleinen Pflanzen und pflückte eine Beere nach der anderen. Das es mittlerweile wie aus Gießkannen schüttete, bemerkte ich nur ungern. Und als ich aufsah, war Niemand mehr um uns herum. Das Feld war leer. Unsere 3 Kisten waren nun endlich voll und wir gingen schnurstracks zum Kassenhäuschen. Knapp 5 Kilo Erdbeeren hatten wir gepflückt.

Und nun ratterte es in meinem Kopf. 5 Kilo. Was mach ich daraus? Kuchen? Zu faul. Marmelade? Sowieso. Die meisten von euch meinten „pur essen, weil sie doch so lecker sind“. Hm. Ein Paar sicherlich. Aber alle? Nein. Also grübelte ich weiter. Und dann hatte ich auf einmal Lust auf Kalten Hund. Also doch Kuchen. Aber der hat ja nun rein gar nichts mit Erdbeeren zu tun. Egal. Lege ich eben zwischen die Schoko-Keks-Schicht ein paar Erdbeerscheiben. Dann habe ich immerhin ganze 3 Erdbeeren verbraucht. Ok.

Und da sich all mein Denken in Bildern vollzieht, wusste ich auch, wie der Kuchen aussehen sollte. Nicht etwa Kakaobraun. Nein, rosa sollte er werden, farblich passend zu den Beeren. Der Kakao musste also gegen etwas rosafarbenes eingetauscht werden. Erdbeermilchpulver. Ich ging also ein kleines Experiment ein.

Zutaten für eine Kastenform (20 cm):

250 g Kokosfett
80 g Puderzucker
45 g Erdbeermilchpulver
2 Eier
1 Packung Butterkekse
300 g Erdbeeren
250 ml Sahne

Zubereitung:

Das Kokosfett in einen Topf geben und bei niedriger Hitze schmelzen.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen und 12 Beeren zur Seite legen. Die restlichen Erdbeeren putzen und in dünne Scheiben schneiden. Puderzucker, Erdbeermilchpulver und Eier in einem hitzebeständigen Gefäß miteinander verrühren und das geschmolzene Kokosfett tröpfchenweise dazugeben.

Die Kastenform mit Alufolie auskleiden, den Boden mit der rosafarbenen Masse bestreichen und ein paar Erdbeerscheiben darauf verteilen. Jetzt die Kekse einschichten und vorsichtig andrücken. So lange schichten, bis die Masse aufgebraucht ist. Mit Keksen abschließen. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank erkalten und fest werden lassen.

Kurz vor dem Servieren den Kuchen aus dem Kühlschrank holen und stürzen. Die Sahne aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen. Mit den 12 übrig geblieben Erdbeeren dekorieren.

Ich backs mir // Erdbeerkuchen

Es gibt wohl nichts Besseres, als zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Da war ein Erdbeerkuchen fürs Wochenende. Der erste in diesem Jahr. Mit Streuseln obendrauf. Außen knusprig. Innen saftig und süß.

Und, da war Clara mit ihrer Aktion „ich backs mir“, die im Mai Erdbeerrezepte sammelt. Da hatte ich also meine zwei Fliegen.

Zutaten:

Boden:
125 g Mehl
50 g gemahlene Mandeln
100 g kalte Butterflöckchen
50 g brauner Zucker
1 Eigelb
2 EL kalte Schlagsahne

Füllung:
350 g Erdbeeren
2 gehäufte TL Speisestärke
2 EL brauner Zucker
3 TL Zitronensaft

Streusel:
30 g Mehl
20 g Butter
15 g Zucker
1 EL Haferflocken

Zubereitung:

Für den Boden Butter, Mehl, Mandeln, braunen Zucker, Sahne und Eigelb zuerst mit den Knethaken des Mixers und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Eine Teigkugel daraus formen und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren putzen. Kleine Erdbeeren halbieren, große Erdbeeren vierteln und mit Zucker, Zitronensaft und Speisestärke vermischen. Erdbeeren abdecken und beiseitestellen. Die Stärke löst sich auf und der Fruchtsaft dickt an.

Mehl, Butter, Zucker und Haferflocken mit den Händen zu Streuseln verarbeiten.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und leicht mit Mehl bestäuben. Den Teig auf dem Backblech zu einem runden Kreis ausrollen (Ø 30 cm). Die Erdbeeren mit dem Saft auf dem Boden verteilen, dabei einen Rand von 2,5 cm frei lassen. Den Teigrand nach innen über die Erdbeeren schlagen. Streusel darüber verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 45-50 Minuten backen.

Den Kuchen aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben. Schmeckt warm und kalt. Eine Kugel Vanilleeis macht sich auf dem warmen Kuchen auch ganz gut.

Bananenbrot.

Zwei Wochen nichts tun. Die erste am Gardasee, die zweite zu Hause. Nichts tun. Gar nicht so einfach. Aber tun, was du willst. Das ist doch auch was. Ausschlafen. Zeitung lesen. Einkaufen gehen. Aus dem Fenster schauen. Leute beobachten. Dem Postboten die Tür öffnen.

Abends um 10 Bananenbrot backen und um 11 aus dem Ofen holen. Am nächsten Morgen ausschlafen. Aber nicht zu lange. Frühstücken zu zweit. Frisches Bananenbrot auf dem Teller. Mit Haselnüssen und Schokostückchen im Teig. Etwas klantschig in der Mitte, so mag ich es. Pur oder mit Butter. Heidelbeerkompott mag ich auch dazu.

Zutaten für eine Kastenform (11 x 26 cm):

150 g Mehl
150 g Vollkorn-Weizenmehl
3 TL Backpulver
130 g brauner Zucker
1/2 TL Zimt
3 – 4 Bananen
80 ml Sonnenblumenöl
180 ml Buttermilch
2 Eier
1 TL Vanillearoma
3 EL gehackte Haselnüsse
3 EL Schokosplitter

Zubereitung:

Das Mehl sieben und mit Zucker, Backpulver und Zimt vermischen. Bananen schälen und mit Hilfe einer Gabel zerdrücken. Mehlmischung, Bananen, Buttermilch, Öl, Eier und Vanillearoma zu einem glatten Teig verarbeiten. Haselnüsse und Schokosplitter vorsichtig unter den Teig heben.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig in die Form füllen. Das Bananenbrot im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 45 − 50 Minuten backen.

Das Brot in der Form abkühlen lassen und anschließend mit Butter, Heidelbeeren, Schokoaufstrich oder eben pur genießen.

Zitronenmuffins mit Mohn

Kennt ihr das? Nach jeder Backaktion kommt eine neue angerissene Tüte Backpulver, Mandeln, Haselnüsse, Rosinen etc. dazu. Die Liste kann an dieser Stelle und in meinem ganz speziellen Fall noch um etliche Tütchen ergänzt werden. Ich verliere dann irgendwie immer ganz schnell den Überblick und reiße auch schon bald die nächste Tüte auf.

Damit soll jetzt Schluss sein. Mehr Ordnung muss her. Also habe ich mich dafür entschieden, die Tüte Mohn, welche ich für den Vanille-Mohn-Smoothie aufgerissen hatte, weiter zu verarbeiten. Mir kamen da auch ganz schnell die Zitronenmuffins mit Mohn aus dem New York Kochbuch von Marc Grossman in den Sinn. Apfel, Birne und Zitrone geben den Muffins einen kleinen Frischekick. Sie sind ratzfatz im Ofen und noch viel schneller aufgegessen.

Zutaten für 12 Muffins:

320 g Mehl • 3 EL Mohn • 1/2 TL Salz • 3 TL Backpulver • 150 g Zucker
125 g zerlassene Butter 2 Eier • 1 Bio-Zitrone, die Schale davon • 4 EL Zitronensaft
210 g Naturjoghurt • 100 g Apfel • 100 g Birne

Für die Glasur:
125 g Puderzucker • 1 EL Wasser • 1 EL Zitronensaft

Außerdem:
12 Papierförmchen • 1 Muffinblech

Zubereitung:

Den Zucker mit der zerlassenen Butter, den Eiern, der abgeriebenen Zitronenschale, 4 EL Zitronensaft und dem Joghurt verrühren. Mehl, Mohn, Salz und Backpulver mischen und zu den flüssigen Zutaten geben.

Apfel und Birne waschen, entkernen und schälen. Den Apfel fein raspeln, die Birne in feine Würfel schneiden und beides unter den Teig heben.

Papierförmchen in die Mulden einer Muffinform setzen und den Teig darin verteilen.

Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

Die fertigen Muffins auf ein Kuchengitter setzen und etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit für den Guss Puderzucker mit 1 EL Wasser und 1 EL Zitronensaft verrühren. Die Muffins mit der Oberseite kurz in die Glasur tauchen und anschließend trocknen lassen.