Schlagwort: Tschüss Kartoffel & Co.

Grün essen.

Grün essen. In zweierlei Hinsicht. Aber seht selbst.
Für die Avocado-Soße 3 kleine Bio-Avocados, eine Handvoll Basilikumblätter, 3 Knoblauchzehen, 50 Gramm Pinienkerne, 1 Esslöffel Zitronensaft und 1 Esslöffel Olivenöl pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Für die Nudeln 2 große Zucchinis durch den Spiralschneider drehen und in einer großen Pfanne (hier Wok) in Kokosöl bei mittlerer Hitze anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Die Soße zu den Zucchinis geben, alles vermengen und kurz aufkochen.

Wer mag, streut sich darüber Cashew-Parmesan für noch mehr Geschmack. Dafür 1 Handvoll Cashew-Kerne, 1 Esslöffel Hefeflocken und etwas Salz sehr fein mahlen (ich benutze dafür eine Kaffeemühle).

Petersilienwurzel-Tarte // Tschüss Kartoffel & Co.

Petersilienwurzel. Keine Schönheit und völlig unscheinbar. Unbeachtet bleibt sie oft liegen. Gerade Mal den Weg in Suppen und Eintöpfe findet sie. Das ist schade. Ich mag sie. Ihre kräftige Würze und den leicht süßlichen Geschmack. Es lohnt sich mit ihr zu experimentieren. Sie ist so vielseitig einsetzbar. Ähnlich zu verwenden wie Kartoffeln. Als Püree, Ofengemüse, Pommes, Auflauf oder eine Tarte. Aber mit nur 2,3 Gramm Kohlenhydraten auf 100 Gramm. Sie kann viel mehr als angenommen. Setzen wir sie ins Rampenlicht. Mein heimlicher Favorit ist sie ohnehin schon.  Weiterlesen

Blumenkohlpizza // Tschüss Kartoffel & Co.

Weil er so gut zu mir ist und weil er kein schlechtes Gewissen macht. Weil er schmeckt und einfach immer gelingt. Weil er knusprig ist und mithalten kann. Weil er mit Tomate und Mozzarella schmeckt und weil er auch Frischkäse mit Lachs und Pesto mag. Weil er flexibel ist. Und weil er die Abende rettet: Der Boden aus Blumenkohl, wie auch hier schon. Und die Soße im schlichten Weiß. Für mich perfekt. Vielleicht mögt ihr es ja auch.

Zutaten:

Für den Boden:
1 kl. Blumenkohl (400 g)
50 g geriebener Parmesan
75 g gemahlene Mandeln
1 Ei
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer

Für den Belag:
4 EL Frischkäse
3 Scheiben schottischer Lachs
4 EL Spinatpesto
60 g Mozzarella
1 kleine rote Zwiebel

Zubereitung:

Die Blätter und den Strunk vom Blumenkohl entfernen und kleine Röschen herausbrechen. Den Blumenkohl mit der Küchenmaschine oder dem Pürierstab klein schneiden, portionsweise in ein Küchentuch geben und das Wasser gut ausdrücken. Den Blumenkohl mit Parmesan, Mandeln, Salz, Pfeffer und Oregano vermischen. Das Ei dazugeben und alles gut durchkneten.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und vorsichtig mit den Händen flach drücken. Eine zweite Lage Backpapier darüber legen und den Blumenkohlteig dünn ausrollen. Das Backpapier wieder entfernen und eventuell auftretende Risse mit den Fingern schließen. Mit Hilfe einer großen runden Schüssel den Pizzateig ausstechen und aus dem übrigen Teig einen kleinen Rand formen. Den Boden 25 bis 35 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze goldbraun backen.

In der Zwischenzeit für den Belag Lachs, Mozzarella und die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und das Pesto, wie hier beschrieben, zubereiten.

Den fertig gebackenen Pizzaboden mit dem Frischkäse bestreichen. Die Lachsscheiben darauf legen und das Spinatpesto klecksweise auf der Pizza verteilen. Abschließend Mozzarella und Zwiebel auf den Boden legen.

Zum Abschluss die Pizza 10 Minuten im Ofen fertig backen.

Apfel-Fenchel Salat // Tschüss Kartoffel und Co.

Apfel-Fenchel Salat, in der Pfanne zubereitet mit Saft und einem ordentlichen Schuss Cidre. Dazu ein frisches Lachssteak mit Butter bepinselt und im Ofen gebraten. Saftig und zart.

Zutaten für 2:

1 Fenchelknolle
1 großer Apfel
200 ml Apfelsaft, naturtrüb
50 ml Cidre
1/2 TL Fenchelsamen
1/2 TL Senfsaat
2 EL Butter
2 Lachssteaks
1/2 Bund Petersilie, gehackt
Salz, Pfeffer
Butter zum Anbraten

Zubereitung:

Für die Soße Apfelsaft und Cidre in einem Topf zum Kochen bringen, Fenchelsamen und Senfsaat dazugeben und bei niedriger Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. Anschließend 2 Esslöffel Butter dazugeben.

Die Lachssteaks kalt abspülen, trocken tupfen und in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform legen. Den Fisch von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend mit der Hälfte der vorbereiteten Soße bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten garen.

In der Zwischenzeit die Fenchelknolle waschen, halbieren, den Strunk entfernen und den Fenchel in Streifen schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Fenchel rundherum anbraten. Währenddessen den Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben für ca. 3 Minuten mit dem Fenchel braten. Salzen, Pfeffern und mit der übrigen Soße beträufeln.

Die Lachssteaks und den Apfel-Fenchel Salat mit frischer Petersilie bestreut genießen.

 

Brokkoli-Käse Suppe // Tschüss Kartoffel & Co.

Zutaten:

1 großer Brokkoli
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 TL getrockneter Thymian
750 ml Gemüsebrühe
150 g Cheddar, gerieben
50 g Gorgonzola
250 ml Milch
1 TL Senf
Olivenöl
Salz, Pfeffer
100 g Crème fraîche
40 g Mandelblättchen, geröstet

Zubereitung:

Die Brokkoliröschen abtrennen, waschen, trockentupfen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Brokkoli im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten gold-braun backen.

Zwiebeln und Knoblauch schälen, klein würfeln und in einem großen Topf mit Olivenöl ca. 5 Minuten anschwitzen. Thymian, Brühe und Brokkoli dazugeben, aufkochen und bei niedriger Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend alles im Topf fein pürieren.

Milch, Cheddar, Gorgonzola und Senf dazugeben und die Suppe nochmals aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Brokkolisuppe mit Crème fraîche und gerösteten Mandelblättchen genießen.

Zucchininudeln mit Ofentomaten // Tschüss Kartoffel & Co.

Gemüse mochte ich nicht. Jetzt schon. Bestimmte Sorten. Tomaten gingen nie, aber das sollte sich ändern. Ich mag sie nun, aber immer nur warm, nie kalt. Das ist kompliziert, ich weiß. Jetzt sollten gelbe Tomaten auf den Teller. Orangene. Flaschentomaten. Das Auge isst eben mit. Der Teller stand vor mir. Alles sah gut aus. So farbenfroh. Aber die gelben Tomaten sortierte ich aus. Es ging nicht. Gänsehaut. Ich konnte sie nicht essen. Auch wenn der Geschmack der gleiche ist. Die Gelben mussten also auf den anderen Teller. Gegenüber.

Zutaten:

2 kleine Zucchini
500 g Kirschtomaten
200 g frische Champignons
1 Schalotte
200 ml Cremefine oder Sahne
2 EL Tomatenmark
100 g Parmesan
Olivenöl
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer
ein paar Thymianzweige
frisches Basilikum

Zubereitung:

Tomaten waschen, halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Olivenöl darüberträufeln, salzen, pfeffern und Thymianzweige auf die Tomaten legen. Im vorgeheizten Backofen bei 140 Grad Ober-/Unterhitze 1 1/4 Stunde rösten.

Champignons putzen und in einer Pfanne mit Öl kräftig anbraten.

Für die Soße die Schalotten würfeln und mit etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Das Tomatenmark dazugeben und unter die Zwiebeln rühren. Langsam die Sahne dazu schütten und etwas Parmesan hinein reiben. Die Soße bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen bis sie andickt. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Die Zuchhinis mit einem Spiralschneider in Streifen schneiden und mit Olivenöl Salz und Pfeffer in einer großen Pfanne unter Wenden erwärmen.

Zuchhininudeln, Champignons und Kirschtomaten auf Tellern anrichten. Die Soße darüber verteilen und mit geriebenem Parmesan und Basilikumblättchen genießen.

Blumenkohlpizza // Tschüss Kartoffel & Co.

Seitdem ich am Abend Kohlenhydrate vermeide und durch andere Lebensmittel ersetze, sind meine Gelüste auf Pizza vor dem Fernseher gestiegen. Was man nicht haben kann, will man am meisten.

Vor einigen Monaten hatte ich mich an einer Blumenkohlbodenpizza versucht. Hat geschmeckt. Aber Pizza wars keine. Zu weich. Zu sehr Blumenkohl. Keine Pizza also. Nie mehr. Das dass nicht funktionieren würde, war mir klar. Also ein erneuter Versuch, mit dem Ergebnis: gibts jetzt regelmäßig.

Ich habe mit den Zutaten und Mengen rumprobiert und nebenbei alles auf kleine Zettelchen geschrieben, um nichts durcheinander zu bringen oder zu vergessen. Der Pizzaboden war gut. Richtig gut. Fest und knusprig. Aber nicht knüppelhart. Wie Pizza eben sein muss. Rund war sie und das klassische Pizzadreieck ist beim Schneiden nicht auseinander gefallen. Ich bin begeistert. Für den Belag habe ich mich für die klassische Variante mit Tomatensoße, Tomaten, Basilikum und Mozzarella entschieden. Der gemütliche Fernsehabend ist gerettet.

Zutaten:

Für den Boden:
1 kl. Blumenkohl (400 g)
50 g geriebener Parmesan
75 g gemahlene Mandeln
1 Ei
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer

Für die Tomatensoße:
2 große Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
etwas gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, Zucker

Für den Belag:
2 kleine Tomaten
100 g Büffelmozzarella
ein paar frische Basilikumblätter

Zubereitung:

Die Blätter und den Strunk vom Blumenkohl entfernen und kleine Röschen herausbrechen. Den Blumenkohl mit der Küchenmaschine oder dem Pürierstab klein schneiden, portionsweise in ein Küchentuch geben und gut auswringen. Den Blumenkohl mit Parmesan, Mandeln, Salz, Pfeffer und Oregano vermischen. Das Ei dazugeben und alles gut durchkneten.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und vorsichtig mit den Händen flach drücken. Eine zweite Lage Backpapier darüber legen und den Blumenkohlteig dünn ausrollen. Das Backpapier wieder entfernen und eventuelle Risse mit den Fingern schließen. Mit Hilfe einer großen runden Schüssel den Pizzateig ausstechen und aus dem übrigen Teig einen kleinen Rand formen. Den Boden 25 bis 35 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze goldbraun backen.

In der Zwischenzeit Tomaten,  Knoblauch und Schalotte für die Soße klein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch mit der Schalotte darin anschwitzen. Die Tomaten dazu geben und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Das Tomatenmark mit einem Schluck Wasser dazugeben und verrühren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Zum Schluss die gehackte Petersilie dazugeben.

Für den Belag die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und den Mozzarella klein zupfen. Den fertig gebackenen Pizzateig mit der Soße bestreichen. Die Tomatenscheiben darauf verteilen. Jeweils ein Basilikumblättchen und etwas Mozzarella auf den Tomaten verteilen. Die Pizza 10 Minuten im Ofen fertig backen und mit frischem Basilikum genießen. Besonders gut schmeckt auch Parmaschinken dazu.

 

Blumenkohlrösti mit Lachs // Tschüss Kartoffel & Co.

Vor 3 Wochen gab es das letzte Mal ein „Tschüss Kartoffel & Co.“ Rezept. Zeit also, um mal wieder etwas aufzutischen. Blumenkohlrösti mit geräuchertem Lachs und Kräuterquark sollte es geben. Die Rösti hatte ich in irgendeiner Zeitschrift gesehen und ich bildete mir ein, sie auch schon mal gegessen zu haben. Als es aber darum ging, die Zutaten einzukaufen, war das Rezept spurlos verschwunden. Ich habe alle Zeitschriften x-Mal durchgeblättert und nichts gefunden. Vielleicht doch nur Einbildung. Also wurden die Blumenkohlrösti nach Gefühl zubereitet. Und mein Gefühl hat mich nicht im Stich gelassen. Das war ein wunderbar gutes Essen. So gut, dass es in kurzer Zeit gleich zweimal auf den Tisch kam. Beim ersten Mal habe ich die Rösti in der Pfanne angebraten. Beim zweiten Mal habe ich es mit Frittieren versucht. Beide Varianten funktionieren, wobei ich für mich das Frittieren bevorzuge.

Zutaten für 2:

1 Blumenkohl
1 Frühlingszwiebel
1 Ei
100 g gemahlene Mandeln
50 g Parmesan
1,5 l Öl zum Frittieren
250 g Quark
etwas Milch
1 Bund Dill
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Schnittlauch
1 Schale Kresse
1/2 Zitrone
200 g geräucherter Lachs
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Blumenkohlröschen vom Strunk entfernen und waschen. Die Röschen in reichlich kochendem Salzwasser 8 Minuten garen. Das Wasser abgießen und den Blumenkohl etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Parmesan reiben, die Frühlingszwiebel waschen und in kleine Ringe schneiden. Dill, Petersilie, Schnittlauch, Kresse waschen und fein hacken. Den Quark mit etwas Milch glatt rühren, die Kräuter untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Blumenkohl mit einem Messer grob zerkleinern und mit einer Gabel nochmals zerdrücken. Portionsweise das Wasser mit den Händen aus dem Blumenkohl pressen. In einer Schüssel den Blumenkohl mit der Frühlingszwiebel, dem Parmesan, den Mandeln und dem Ei vermengen, sodass ein fester Teig entsteht. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Je eine Handvoll Blumenkohlmasse zu einem Rösti formen und im heißen Öl goldbraun frittieren. Alternativ können die Rösti auch mit etwas Öl in einer Pfanne gebraten werden.

Die Blumenkohlrösti mit geräuchertem Lachs, Zitronenspalten und dem Kräuterquark genießen.