Schlagwort: vegetarisch

Süßkartoffelpizza

Pizza ohne Maß. Ohne übermäßiges Sättigungsgegühl. Und wiedereinmal ohne schlechtes Gewissen. Weil sie der Figur schmeichelt, anstatt ihr zuzusetzen. Ich muss Nichts schön reden. Sie nicht schön reden. Der Boden aus Blumenkohl. Sowieso wird hier viel Blumenkohl gegessen. Einfach, weil er so vielfältig einsetzbar ist. Für den Belag weichgegarte Süßkartoffel, Blattspinat und auch für die gesunde Variante, der sonst so fettigen Pizza, darf an manchen Tagen Käse einfach nicht fehlen.

Zutaten:

400 g Blumenkohl
1 Süßkartoffel
3 rote Zwiebeln
200 g Blattspinat
100 g geriebener Käse
50 g geriebener Parmesan
75 g gemahlene Mandeln
3 EL Milch
1 Ei
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Süßkartoffel ungeschält ringsherum mit einer Gabel einstechen und bei 175 Grad Ober-/ Unterhitze etwa 50 Minuten im Ofen weichgaren.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden und bei sehr niedriger Hitze in Olivenöl und etwas Salz 30 Minuten dünsten. Anschließend beiseite stellen.

Die Blätter und den Strunk vom Blumenkohl entfernen und kleine Röschen herausbrechen. Den Blumenkohl mit der Küchenmaschine oder dem Pürierstab klein schneiden, portionsweise in ein Küchentuch geben und das Wasser gut ausdrücken. Den Blumenkohl mit Parmesan, Mandeln, Salz, Pfeffer und Oregano vermischen. Das Ei dazugeben und alles gut durchkneten.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und vorsichtig mit den Händen flach drücken. Eine zweite Lage Backpapier darüber legen und den Blumenkohlteig dünn ausrollen. Das Backpapier wieder entfernen und eventuell auftretende Risse mit den Fingern schließen. Mit Hilfe einer großen runden Schüssel den Pizzateig ausstechen und aus dem übrigen Teig einen kleinen Rand formen. Den Boden 25 bis 35 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze goldbraun backen.

In der Zwischenzeit den Blattspinat waschen, grob hacken und mit der Zwiebel einige Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die weiche Süßkartoffel halbieren, das Innere herausholen und mit einer Gabel zerdrücken. 3 Esslöffel Milch unter die Kartoffel rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den fertigen Pizzaboden aus dem Ofen nehmen. Die Süßkartoffel auf der Pizza verstreichen, Spinat und Zwiebeln darüber verteilen und mit Käse bestreuen.

Die Pizza weitere 10 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze backen, bis der Käse zerlaufen ist.

Zucchininudeln mit Ofentomaten // Tschüss Kartoffel & Co.

Gemüse mochte ich nicht. Jetzt schon. Bestimmte Sorten. Tomaten gingen nie, aber das sollte sich ändern. Ich mag sie nun, aber immer nur warm, nie kalt. Das ist kompliziert, ich weiß. Jetzt sollten gelbe Tomaten auf den Teller. Orangene. Flaschentomaten. Das Auge isst eben mit. Der Teller stand vor mir. Alles sah gut aus. So farbenfroh. Aber die gelben Tomaten sortierte ich aus. Es ging nicht. Gänsehaut. Ich konnte sie nicht essen. Auch wenn der Geschmack der gleiche ist. Die Gelben mussten also auf den anderen Teller. Gegenüber.

Zutaten:

2 kleine Zucchini
500 g Kirschtomaten
200 g frische Champignons
1 Schalotte
200 ml Cremefine oder Sahne
2 EL Tomatenmark
100 g Parmesan
Olivenöl
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer
ein paar Thymianzweige
frisches Basilikum

Zubereitung:

Tomaten waschen, halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Olivenöl darüberträufeln, salzen, pfeffern und Thymianzweige auf die Tomaten legen. Im vorgeheizten Backofen bei 140 Grad Ober-/Unterhitze 1 1/4 Stunde rösten.

Champignons putzen und in einer Pfanne mit Öl kräftig anbraten.

Für die Soße die Schalotten würfeln und mit etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen. Das Tomatenmark dazugeben und unter die Zwiebeln rühren. Langsam die Sahne dazu schütten und etwas Parmesan hinein reiben. Die Soße bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen bis sie andickt. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Die Zuchhinis mit einem Spiralschneider in Streifen schneiden und mit Olivenöl Salz und Pfeffer in einer großen Pfanne unter Wenden erwärmen.

Zuchhininudeln, Champignons und Kirschtomaten auf Tellern anrichten. Die Soße darüber verteilen und mit geriebenem Parmesan und Basilikumblättchen genießen.

Blumenkohlpizza // Tschüss Kartoffel & Co.

Seitdem ich am Abend Kohlenhydrate vermeide und durch andere Lebensmittel ersetze, sind meine Gelüste auf Pizza vor dem Fernseher gestiegen. Was man nicht haben kann, will man am meisten.

Vor einigen Monaten hatte ich mich an einer Blumenkohlbodenpizza versucht. Hat geschmeckt. Aber Pizza wars keine. Zu weich. Zu sehr Blumenkohl. Keine Pizza also. Nie mehr. Das dass nicht funktionieren würde, war mir klar. Also ein erneuter Versuch, mit dem Ergebnis: gibts jetzt regelmäßig.

Ich habe mit den Zutaten und Mengen rumprobiert und nebenbei alles auf kleine Zettelchen geschrieben, um nichts durcheinander zu bringen oder zu vergessen. Der Pizzaboden war gut. Richtig gut. Fest und knusprig. Aber nicht knüppelhart. Wie Pizza eben sein muss. Rund war sie und das klassische Pizzadreieck ist beim Schneiden nicht auseinander gefallen. Ich bin begeistert. Für den Belag habe ich mich für die klassische Variante mit Tomatensoße, Tomaten, Basilikum und Mozzarella entschieden. Der gemütliche Fernsehabend ist gerettet.

Zutaten:

Für den Boden:
1 kl. Blumenkohl (400 g)
50 g geriebener Parmesan
75 g gemahlene Mandeln
1 Ei
getrockneter Oregano
Salz, Pfeffer

Für die Tomatensoße:
2 große Tomaten
1 EL Tomatenmark
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
etwas gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer, Zucker

Für den Belag:
2 kleine Tomaten
100 g Büffelmozzarella
ein paar frische Basilikumblätter

Zubereitung:

Die Blätter und den Strunk vom Blumenkohl entfernen und kleine Röschen herausbrechen. Den Blumenkohl mit der Küchenmaschine oder dem Pürierstab klein schneiden, portionsweise in ein Küchentuch geben und gut auswringen. Den Blumenkohl mit Parmesan, Mandeln, Salz, Pfeffer und Oregano vermischen. Das Ei dazugeben und alles gut durchkneten.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und vorsichtig mit den Händen flach drücken. Eine zweite Lage Backpapier darüber legen und den Blumenkohlteig dünn ausrollen. Das Backpapier wieder entfernen und eventuelle Risse mit den Fingern schließen. Mit Hilfe einer großen runden Schüssel den Pizzateig ausstechen und aus dem übrigen Teig einen kleinen Rand formen. Den Boden 25 bis 35 Minuten im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober-/ Unterhitze goldbraun backen.

In der Zwischenzeit Tomaten,  Knoblauch und Schalotte für die Soße klein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen und den Knoblauch mit der Schalotte darin anschwitzen. Die Tomaten dazu geben und 10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Das Tomatenmark mit einem Schluck Wasser dazugeben und verrühren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Zum Schluss die gehackte Petersilie dazugeben.

Für den Belag die Tomaten in dünne Scheiben schneiden und den Mozzarella klein zupfen. Den fertig gebackenen Pizzateig mit der Soße bestreichen. Die Tomatenscheiben darauf verteilen. Jeweils ein Basilikumblättchen und etwas Mozzarella auf den Tomaten verteilen. Die Pizza 10 Minuten im Ofen fertig backen und mit frischem Basilikum genießen. Besonders gut schmeckt auch Parmaschinken dazu.

 

Ofengemüse mit Dukkah // Tschüss Kartoffel & Co.

Sommer 2010. Ein Kurztrip führte uns nach London. Es war WM-Zeit. Und ich war mit dem fußballbegeisterten Freund unterwegs. Außerdem war Achtelfinale. England – Deutschland. Ich hab mit Fußball nichts am Hut und es interessiert mich auch nicht die Bohne. Aber das war ihm egal. Das Spiel musste man sehen. Also wurde von zu Hause aus in einem Pub angerufen und ein Tisch reserviert. Und anschließend wurde ich zum Public Viewing verdonnert. England gegen Deutschland. In London. In einem Pub. Wir begaben uns also auf feindliches Terrain. Ich, zwischen fußballwütigen, schwitzenden Männern. So malte ich mir das aus. Ich war etwas ängstlich.

Das Spiel aber war gut. Soweit ich das beurteilen konnte. Aber für mich zählen da vermutlich andere Dinge. Jedes Mal, wenn die deutsche Mannschaft im Ballbesitz war, flatterte mein Herz. Eigentlich flatterte und raste es die ganze Zeit. 90 Minuten. Plus Nachspielzeit. Am Tisch nebenan saß der Feind. Den Pub als Verlierer verlassen – undenkbar.

So viele Menschen auf so engem Raum und alle starrten auf die Bildschirme. Die Leute fieberten mit, fluchten, schwitzten. Die Frauen sprangen von ihren Stühlen auf und klatschten immer dann, wenn die Kamera David Beckham einfing, der gar nicht selbst auf dem Platz stand.

Wir tranken was und suchten in der Karte nach kleinem Fingerfood. Schwierig, wenn man sich unter den meisten angebotenen Speisen nichts konkretes vorstellen kann. Schließlich nahmen wir Baguette, Olivenöl und Dukkah.

Dukkah ist eine orientalische Gewürzmischung aus Nüssen, Koriander- und Kreuzkümmelsamen, Sesam, Salz und Pfeffer. Das Baguette tauchten wir in Olivenöl und anschließend in das Gewürz. Wir leckten uns die Finger und kamen aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.

In Deutschland suchte ich dann lange Zeit in allen möglichen Supermärkten nach dieser Gewürzmischung. Fündig wurde ich schließlich aber auf einem Blog. Seitdem verwende ich immer dieses Rezept um Dukkah selbst zuzubereiten. Und weil mir Dukkah so wunderbar schmeckt und aus meinem Küchenschrank nicht mehr wegzudenken ist, gebe ich es zu vielen Gerichten einfach dazu.

Das Ofengemüse mit Blumenkohl, Möhren, Zwiebeln und Feta kommt zwar auch ohne Dukkah aus, aber mit schmeckts einfach besser.

Zutaten für 2:

1 kleiner Blumenkohl
7 Möhren
1 Zwiebel
100 g Feta
1 EL Curry
6 Scheiben Bacon
etwas Ahornsirup
Butter zum Braten
3 getrocknete Thymianzweige
Petersilie zum Bestreuen
Dukkah-Gewürzmischung

Zubereitung:

Die Möhren schälen, halbieren und in Stifte schneiden. Blätter und Strunk vom Blumenkohl entfernen und die Röschen ablösen.

Butter in zwei Töpfen erhitzen und das Gemüse getrennt voneinander anbraten. Möhren mit Salz und Pfeffer würzen. Den Blumenkohl ebenfalls salzen und pfeffern und zusätzlich noch 1 EL Curry dazugeben.

In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.

Das Gemüse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, die Zwiebelringe darüber verteilen und für 10 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze geben.

Die Baconscheiben halbieren und mit Ahornsirup beträufeln. Den Bacon auf ein mit Backpapier ausgelegtes Rost legen und zu dem Gemüse in den Ofen schieben. Alles zusammen weitere 20 Minuten backen.

Währenddessen Petersilie fein hacken und den Feta würfeln.

Gemüse und Bacon auf Teller verteilen. Petersilie und Feta darübergeben und mit Dukkah bestreut genießen.

Rucolasalat mit gerösteten Tomaten und Ziegenkäse
//Tschüss Kartoffel & Co.

Dank der milden Temperaturen gibts hier mal wieder Salat. Im Winter mag ich Salate zwar nicht so gern, da ich dann irgendwie was Warmes auf dem Teller brauche, aber bei diesem Rucolasalat mit gerösteten Tomaten und Ziegenkäse kommen die Tomaten noch warm auf den Teller. Für mich also eine echte Alternative. Den leicht schmelzenden Ziegenkäse auf den Tomaten mag ich dabei besonders gern.

Ein einfaches und schnelles Rezept, bei dem der Ofen die meiste Arbeit erledigt.

Zutaten:

125 g Rucola
2 große Tomaten
200 g Kirschtomaten
150 g Ziegenkäse (von der Rolle)
Olivenöl
Balsamico
Salz, Pfeffer
getrockneter Oregano, Thymian, Rosmarin

Zubereitung:

Das Backblech mit Backpapier auslegen und dünn mit Olivenöl bestreichen. Ein paar der getrockneten Kräuter auf dem Blech verteilen.

Die großen Tomaten in jeweils 3 dicke Scheiben schneiden und zusammen mit den Kirschtomaten auf dem Backblech verteilen. Olivenöl über die Tomaten träufeln und mit Salz, Pfeffer und den Kräutern würzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze 40 Minuten rösten.

Für das Dressing Olivenöl mit Balsamico vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Ziegenkäse in 1cm dicke Scheiben schneiden und beiseite stellen.

Rucola waschen, trocken schütteln und auf den Tellern verteilen.

Die gerösteten Tomaten auf den Salat geben, Ziegenkäse auf die heißen Tomatenscheiben legen und alles mit dem Dressing beträufeln.

Anschließend mit frisch gemahlenem Pfeffer genießen.

Tomatensuppe mit Zucchinichips // Tschüss Kartoffel & Co.

Nachdem ich mich in dieser Rubrik bereits ganz am Anfang als Suppenkasper geoutet habe, würde ich sagen, ist es nun langsam an der Zeit für mich, meine Suppenkasper-Allüren an den Nagel zu hängen. Was das angeht, mache ich nämlich gerade große Fortschritte. Diese Tomatensuppe mit Mozzarella ist nun schon die zweite Suppe, die mir vollends geschmeckt hat, nicht zuletzt wegen der knusprigen Zucchinichips und deshalb findet sie hier ihren Platz.

Zubereitung:

Für die Suppe:
1 kg Tomaten
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
500 ml Gemüsebrühe
2 Thymianzweige
1 TL getrockneter Oregano
1 Lorbeerblatt
125 g Büffelmozzarella
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Für die Zucchinichips:
1 kleine Zucchini
40 g gemahlene Mandeln
30 g geriebener Parmesan
50 ml Milch
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Tomaten waschen und in jeweils 8 Spalten schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel vierteln und den Knoblauch klein schneiden. Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und alles mit etwas Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 40 Minuten rösten.

Nach dem Rösten die Tomaten mit der Zwiebel, dem Knoblauch und dem Sud in einen Topf geben. Thymianzweige, Oregano und Lorbeerblatt dazugeben und mit der Gemüsebrühe übergießen. Die Suppe ca. 20 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen die Zucchini waschen und in 0,5 cm dünne Scheiben schneiden. Parmesan und Mandeln auf einem flachen Teller vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Zucchinischeiben kurz durch die Milch ziehen und dann mit der Käse-Mandel-Mischung panieren. Die Zucchinischeiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 220 Grad Ober-/Unterhitze 25 – 30 Minuten, bzw. bis sie knusprig sind, backen.

Lorbeer und Thymian aus dem Topf entfernen und die Suppe sehr fein pürieren. Gegebenenfalls die Suppe durch ein Sieb geben und die Rückstände nochmals pürieren. Den Mozzarella in Scheiben schneiden.
Die Suppe nochmals erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomatensuppe mit dem Mozzarella und den Zucchinichips anrichten und genießen.

Das Rezept für die Tomatensuppe habe ich hier gefunden.

Camembertbrot – eine Entdeckung vom Weihnachtsmarkt

Morgen früh um 6 werde ich mich ins Auto setzen und 600 km zurücklegen, um die Weihnachtsfeiertage mit meiner Familie zu verbringen. Die Geschenke sind schon alle im Auto verstaut und ich brauche heute Abend nochmal eine kleine Erholungsphase von dem ganzen Plätzchenbacken und Planen der letzten Wochen.

Da mein Bauch aber nach etwas Essbarem aufschreien wird und ich nicht sonderlich motiviert bin groß zu kochen, gibt es ein Camembertbrot mit heißen Preiselbeeren, dass ich letztes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt entdeckt habe. Es war mir ein Fest dem Brotbäcker dabei zuzuschauen, wie er in seiner kleinen hell erleuchteten Holzhütte das Brot zubereitete.

Die Zutaten sind schnell gekauft und so geht es für mich heute Abend mit einem Camembertbrot, einer heißen Tasse Glühwein und einem kitschigen Weihnachtsfilm vor den Fernseher.

Zutaten: (für 2)

2 Pitabrote
2 Back-Camemberts
1 Schalotte
100 g Crème fraîche
50 g Preiselbeeren aus dem Glas
Salz, Pfeffer
Öl

Zubereitung:

Camembert auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze 12 bis 14 Minuten backen.

Schalotten schälen, in Streifen schneiden und mit etwas Öl anbraten. Preiselbeeren in einem Topf erwärmen.

Angebratene Schalotten mit dem Crème fraîche verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Pitabrote kurz antoasten.

Die Pitabrote von innen mit dem Creme fraiche bestreichen und ein paar Preiselbeeren dazugeben. Camembert in die Brote legen und anschließend mit den heißen Preiselbeeren genießen.

Veggie Friday – Erbsen-Ricotta-Tarte

Es ist Freitag – das Wochenende ganz nah. Mit einer Erbsen-Ricotta-Tarte starten wir mal ganz fleischlos ins Wochenende. Dazu Friséesalat mit Ziegenkäse und warmen Preiselbeeren.

Zutaten für eine Springform (Ø 18 cm):

150 g Tiefkühl-Erbsen
3 Schalotten
100 g Pecorino
3 Eier
100 g Ricotta
75 g Schmand
abgeriebene Schale von einer Bio-Limette
Salz, Pfeffer, Muskat
Fett und Mehl für die Form

Zubereitung:

Erbsen antauen lassen. Die Form einfetten, mit Mehl ausstäuben und von außen mit Alufolie umwickeln.

Schalotten schälen und würfeln. Pecorino fein reiben. Eier mit dem Schneebesen aufschlagen. Ricotta, Schmand, Schalotten, Pecorino und Limettenschale nacheinander unterrühren. Die Hälfte der Erbsen pürieren und ebenfalls unterrühren. Gut mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die restlichen Erbsen unterheben.

Die Masse in die Form geben und im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 50 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten auf einem Kuchengitter ruhen lassen.

Friséesalat mit Ziegenkäse – den könnts
bei mir jeden Abend geben

Zutaten für 2:

Salat:
1 kleiner Friséesalat
1 kleine rote Zwiebel
1/2 rote Paprika
2 Eier
100 g Ziegenfrischkäse (alternativ Frischkäse aus Kuhmilch)
50 g Heublumenkäse

Dressing:
Knorr Salat Krönung „Küchenkräuter“
3 EL Wasser
3 EL Öl

Zubereitung:

Friseéesalat waschen und die kleinen krausen Blätter abzupfen. Eier ca. 8 Minuten kochen. Paprika klein würfeln. Zwiebeln schälen und in etwas Öl glasig dünsten.

Ziegenkäse kleinschneiden bzw. zerkrümeln. Heublumenkäse in dünne Scheiben schneiden. Dressing wie auf der Packung beschrieben anrühren. Oder eben selber machen. Ein paar der Zwiebeln in das Dressing rühren. Eier schälen und vierteln.

Friseésalat auf den Tellern anrichten. Eier, Käse und restliche Zwiebeln über dem Salat verteilen. Dressing über den Salat geben und mit Paprikawürfeln bestreuen.