Schlagwort: Weihnachten

Schokokuchen ohne Mehl // Ich backs mir

Ein Kuchen für die Weihnachtszeit. Schokoladig, nussig. Ohne Mehl. Mit etwas Zimt und gut gereiften Bananen. Mit einer Schneedecke aus Puderzucker. Einfach und doch sehr gut. Für Schokogernhaber.

Zutaten:

350 g Zartbitterschokolade (70 % Kakaoanteil)
185 g Butter
2 kleine Bananen
4 Eier
200 g brauner Zucker
100 g gemahlene Haselnüsse
60 ml Haselnusssirup
1/2 TL Zimt
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Bananen schälen und sorgfältig mit einer Gabel zerdrücken. Bananen, Eier, Zucker, Haselnüsse, Sirup und Zimt in einer Schüssel verrühren.

Schokolade und Butter klein würfeln und im Wasserbad unter Rühren schmelzen.

Die Schokoladenmasse zum Teig geben und alles gut verrühren.

Boden und Rand einer Springform mit Backpapier auskleiden, den Teig hinein füllen und mit Alufolie abdecken. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen.

Anschließend die Alufolie entfernen und den Kuchen auskühlen lassen. Zum vollständigen Erkalten und Festwerden den Kuchen für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit Vanilleeis oder geschlagener Sahne genießen.

Und wer heute noch ein Kalendertürchen in meinem Adventskalender öffnen möchte, der klickt einfach hier.

Und wer noch mehr über „Ich backs mir“ erfahren will, der klickt hier.

Husarenkrapferl

Plätzchen backen ist mein größter Horror. Ehrlich. Wenn mir etwas nich liegt, dann sind das Plätzchen. Die klassischen Vanillekipferl bekommen bei mir nie ihre schöne Halbmondform und reißen prinzipiell immer ein. Immer. Die Zimtsterne vor 2 Jahren sind im Ofen völlig zerlaufen. So habe ich den Teig im letzten Jahr etwas fester gemacht und die Plätzchen ein paar Minuten länger im Ofen gelassen. Das Ergebnis: Hart wie Beton. Völlig verzweifelt wollte ich nie wieder Plätzchen backen. Nie wieder.

Naja, und dann kam die Weihnachtszeit und ich wollte also doch wieder. An 60 kleinen Husarenkrapfeln wollte ich mich versuchen. Ein einfaches und schnelles Rezept für die kleinen Husarenkrapfel mit Johannisbeergelee habe ich in dem Buch „Süße Weihnachtsbäckerei“ gefunden. Sie sind fein buttrig und rot-fruchtig im Geschmack und am liebsten mag ich sie mit einem Glas Milch.

Zutaten:

200 g Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
Mark von 1 Vanilleschote
300 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
Puderzucker zum Bestäuben
150 g Johannisbeergelee

Zubereitung:

Butter würfeln und mit Zucker, Salz, den Eigelben und dem Vanillemark verrühren. Das Mehl hinein sieben und Haselnüsse dazugeben. Alles mit den Knethaken des Rührgeräts kräftig verkneten.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen, mit dem Daumen eine Vertiefung hineindrücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Husarenkrapferl im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen. Aus dem Ofen holen und mit Puderzucker bestäuben.

Das Johannisbeergelee in einem Topf erhitzen, bis es flüssig geworden ist. Das Gelee in die Mulden der Plätzchen füllen und wieder fest werden lassen.

Die Husarenkrapferl mit einem Glas kalter Milch genießen.

Adventskalender


Jedes Jahr um diese Zeit, wenn die Uhren vermeintlich langsamer laufen und es draußen leiser wird, machen sich unzählige Adventskalender auf dem Postweg zu Familie und Freunden.

Jeden Morgen, gleich nach dem Aufstehen, öffne ich voller Spannung die Türchen meiner Adventskalender und halte für einen Moment inne. Ein schöner Brauch, der die Wartezeit bis zum Heiligabend verkürzt. Denn, die Vorfreude ist groß.

Im letzten Jahr gab es einen machenstattreden Adventskalender hier auf dem Blog. Bereits im Oktober habe ich gebacken und fotografiert, was das Zeug hält. Das war zu früh und etwas zu viel Weihnachten. In diesem Jahr Alles zu seiner Zeit.

Deshalb gibt es in diesem Jahr den machenstattreden Adventskalender reloaded. Aufgewärmt vom letzen Jahr, aber deswegen nicht minder gut.

Täglich könnt ihr auf dem obigen Bild ein Türchen öffnen. Einfach mit der Maus darüber fahren und lesen, was sich dahinter verbirgt. Und wenn die Idee gefällt, darauf klicken und nachmachen.

Ungeduldig und neugierig? Kein Problem. Wer es nicht abwarten kann, klickt sich einfach durch das Archiv vom letzten Jahr.

Das letzte Türchen öffnet sich –
ich wünsch euch allen frohe Weihnachten

Während sich das letzte Türchen des machenstattreden-Adventskalenders öffnet, schließe ich gerade die Tür hinter mir und setze mich ins Auto. Die letzten Tage des Jahres werde ich bei meiner Familie verbringen. Ich freue mich schon seit Wochen auf das Wiedersehen, auf gutes Essen von meiner Mutti und meiner Oma, auf ausgelassenes Lachen, auf die großen und kleinen Überraschungen, auf das Beisammensein und das Genießen.

Und für euch gibt es heute eine kleine Linksammlung:

  1. Einfach mal Danke sagen, mit diesen tollen Karten ist das ganz einfach: Sincerely, Kinsey.
  2. Damit ich im neuen Jahr den Überblick behalte. Ein Kalenderblatt für den Januar als winterliches Wallpaper.
  3. Einmal alles, bitte. Bei KRAUTKOPF werden Vegetarier oder diejenigen, die auch gerne mal auf Fleisch verzichten, fündig.
  4. Einmal die Decke über den Kopf ziehen und die Augen schließen.
  5. Vor kurzem erst entdeckt und sofort verliebt: annesammenmaerchen.
  6. Der nächste Sommer kommt bestimmt: Lavender Plum Berry Sheet Cake.

Bevor ich aber für dieses Jahr verschwinde, möchte ich mich bei euch für das Lesen, für eure Mails und die lieben Kommentare bedanken. Jeder einzelne Kommentar von euch hat mich zum Lächeln gebracht, egal wie grau der Tag war.

frohesfest

Ich wünsche euch besinnliche, aufregende und bezaubernde Weihnachten, mit euren Familien und Freunden. Genießt die Feiertage und kommt gut ins neue Jahr.

Camembertbrot – eine Entdeckung vom Weihnachtsmarkt

Morgen früh um 6 werde ich mich ins Auto setzen und 600 km zurücklegen, um die Weihnachtsfeiertage mit meiner Familie zu verbringen. Die Geschenke sind schon alle im Auto verstaut und ich brauche heute Abend nochmal eine kleine Erholungsphase von dem ganzen Plätzchenbacken und Planen der letzten Wochen.

Da mein Bauch aber nach etwas Essbarem aufschreien wird und ich nicht sonderlich motiviert bin groß zu kochen, gibt es ein Camembertbrot mit heißen Preiselbeeren, dass ich letztes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt entdeckt habe. Es war mir ein Fest dem Brotbäcker dabei zuzuschauen, wie er in seiner kleinen hell erleuchteten Holzhütte das Brot zubereitete.

Die Zutaten sind schnell gekauft und so geht es für mich heute Abend mit einem Camembertbrot, einer heißen Tasse Glühwein und einem kitschigen Weihnachtsfilm vor den Fernseher.

Zutaten: (für 2)

2 Pitabrote
2 Back-Camemberts
1 Schalotte
100 g Crème fraîche
50 g Preiselbeeren aus dem Glas
Salz, Pfeffer
Öl

Zubereitung:

Camembert auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze 12 bis 14 Minuten backen.

Schalotten schälen, in Streifen schneiden und mit etwas Öl anbraten. Preiselbeeren in einem Topf erwärmen.

Angebratene Schalotten mit dem Crème fraîche verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Pitabrote kurz antoasten.

Die Pitabrote von innen mit dem Creme fraiche bestreichen und ein paar Preiselbeeren dazugeben. Camembert in die Brote legen und anschließend mit den heißen Preiselbeeren genießen.

Schokopudding trifft Brownies –
ein Dessert für Faule

Bei diesem Trifle kommen Schokofreunde absolut auf ihre Kosten. Schokopudding trifft auf Brownies und Schlagsahne. Und zwischendrin schmeckt man immer wieder eine Prise Meersalz heraus. Dieses Dessert hat mich absolut um den Finger gewickelt.

Wem jetzt also kurz vor der Angst noch ein Dessert für das Weihnachtsmenü fehlt, der kann mit diesem schnellen Schokotraum glänzen.

Zutaten: (für 4 Gläser)

5 Brownies
200 g Schokoladenpudding
200 g Sahne
etwas Meersalz
etwas Schokolade

Tipp: Anstelle von selbstgekochtem Schokoladenpudding kann man auch auf ein Fertigprodukt zurückgreifen, ebenso bei den Brownies.

Zubereitung:

Sahne sehr steif schlagen und im Kühlschrank kaltstellen.Brownies zerbröseln und ca. die Hälfte als unterste Schicht in die Gläser füllen. Etwas Schokoladenpudding darübergeben und mit Meersalz bestreuen. Nun einen Teil der Schlagsahne auf dem Pudding verteilen.

Eine weitere Schicht Brownies, Pudding, Salz und Sahne in die Gläser füllen. Abschließend etwas Schokolade darüber raspeln und kaltstellen. Im Kühlschrank hält sich das Trifle 1-2 Tage.

Mach mal Pause – mit einer Feuchtigkeitsmaske für deine Haut


Die Geschenke sind alle gekauft und zum Großteil auch schon eingepackt. Die Tischdeko steht und das Festtagsessen ist geplant. Also warum nicht einfach mal nur an sich denken? Genau das habe ich mir auch gedacht und kurzerhand eine Feuchtigkeitsmaske zusammengerührt. Mit der Maske im Gesicht, ein paar Pfefferkuchen und einem Tee gehts für mich heute ab aufs Sofa.

Zutaten:

3 EL Haferflocken
1 Tasse Milch
3 EL Jogurt
2 EL Honig

Zubereitung:

Milch und Haferflocken in einen Topf geben und aufkochen. 1-2 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Vom Herd nehmen und abgedeckt 5 Minuten ziehen lassen.

3 EL vom Haferbrei mit dem Jogurt und dem Honig vermischen.

Tipp: Die Feuchtigkeitsmaske im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2-3 Tagen aufbrauchen.

Für kalte Winterabende –
Apfelpunsch mit Cidre und Portwein

Wenn es draußen knackig kalt ist, und ich nach einem Winterspaziergang zu Hause in der guten Stube ankomme, dann ziehe ich mir am liebsten die gestrickten Socken von Oma an und wärme mich mit einem heißen Apfelpunsch vor dem Kamin. Soweit in meiner Vorstellung.

Nur zu blöd, dass ich keinen Kamin besitze. Aber mein leckerer Apfelpunsch mit Cidre, Portwein und einem ordentlichen Schuss Calvados tröstet mich über diese Erkenntnis hinweg.

Zutaten: (für 2 Gläser)

300 ml klarer Apfelsaft
100 ml weißer Portwein
200 ml Apfel-Cidre
1 Stück Ingwer, ca. 2 cm lang
3 Zimtstangen
2 Nelken
1 Sternanis
1 Apfel
1 Schuss Calvados

Zubereitung:

Apfelsaft, Portwein und Cidre in einen Topf geben. Ingwer schälen, in mehrere Stücke schneiden und mit 1 Zimtstange, den Nelken und Sternanis zur Flüssigkeit geben.Alles kurz aufkochen lassen, Hitze reduzieren und bei mittlerer Temperatur 20 bis 30 Minuten ziehen lassen.

Die Gewürze aus dem Topf nehmen und 1 Schuss Calvados dazugießen. Restliche Zimtstangen in die Gläser verteilen, 2 Apfelscheiben dazugeben und den heißen Punsch darübergießen.

Das Rezept stammt aus dem Buch „Wärmendes zur Winterzeit“ von Silke Martin.

Zucker für deine Haut –
Körperpeeling zum Verschenken

Du suchst noch eine Last Minute Geschenkidee? Ich könnte dir ja jetzt eine lange Rede halten, dass du nicht erst seit gestern weißt, das Weihnachten ist und so, aber das lassen wir jetzt mal.

Hol einfach schnell braunen Zucker und Olivenöl aus der Küche und fertig ist dein Geschenk. Ja, so einfach und schnell kanns gehen. Aus diesen beiden Zutaten mischt du dir ratzefatz ein Zuckerpeeling zusammen. Hübsch verpacken, einen schönen Anhänger dran und schon kann es verschenkt werden.

Zutaten:

1 Tasse brauner Zucker
2 TL grobes Meersalz
10 EL Olivenöl
ätherisches Öl
1 Vitamin E Kapsel

Zubereitung:

Zucker, Salz und Olivenöl in einer Schüssel vermischen. Die Vitamin E Kapsel mit einer Nadel aufpieksen und die Flüssigkeit in die Zuckermasse drücken.Anschließend ca. 6 Tropfen ätherisches Öl dazugeben. Alles gut verrühren und in Gläser abfüllen.

Tipp: Vitamin E Kapseln bekommst du z.B. bei dm. Die Kapseln kannst du auch für einen selbstgemachten Lippenbalsam verwenden. Das Zuckerpeeling habe ich bei frau liebe gefunden.

Klein, aber oho – Stollenkonfekt mit Cranberries und Pistazien

Oh ja. Da hat man sich für die Weihnachtszeit wieder mal Großes vorgenommen und plötzlich merkt man, dass noch kein Stollen gebacken ist. Dafür ist es jetzt natürlich zu spät.

Damit der Haussegen nicht schief hängt und alle auf ihre Kosten kommen, greife ich notfalls auch gerne mal auf ein paar Tricks und Schummeleien zurück. In diesem Fall backe ich dann nämlich Stollenkonfekt mit Cranberries und Pistazien. Die kleinen Mini-Stollen haben den Vorteil, dass sie nicht mehrere Wochen vor dem ersten Anschneiden durchziehen müssen.

Und die moderne Variante des Stollens mit Cranberries statt mit Rosinen stecken hier alle gut weg. Das Stollenkonfekt vertritt seinen großen Bruder hervorragend und keiner hat bisher bemerkt, dass ich diese kleinen Teilchen in Windeseile erst ein paar Tage vor Weihnachten gebacken habe.

Zutaten:

150 g getrocknete Cranberries
2 EL Rum
150 g weiche Butter
Abrieb einer Bio-Orange
2 EL frisch gepresster Orangensaft
75 g Rohrzucker
1 Vanilleschote
150 g Quark
300 g Weizenmehl Type 550
2 TL Weinsteinbackpulver
1/4 TL gemahlener Kardamom
1/4 TL gemahlener Ingwer
60 g gehackte Pistazien
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Cranberries mit Rum und Orangensaft in eine Schüssel geben und mehrere Stunden ziehen lassen – am besten aber über Nacht.Mehl mit Backpulver, Ingwer und Kardamom vermischen.

100 g Butter mit Zucker, Orangenabrieb und dem Vanillemark mit dem Mixer schaumig rühren, anschließend den Quark einrühren. Die Mehlmischung dazugeben, die eingeweichten Cranberries mit den Pistazien hinzufügen und alles gut mit den Händen verkneten.

Anschließend den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca.
1,5 cm dick ausrollen und in 5 x 5 cm große Quadrate schneiden.

Das Stollenkonfekt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 12-15 Minuten backen.

Die restliche Butter schmelzen. Die noch warmen Mini-Stollen mit der Butter bestreichen und anschließend mit Puderzucker bestäuben.

Auf dieses Rezept bin ich beim kleinen Kuriositätenladen aufmerksam geworden.